*role model*rule model*
Today I’m happy.
I was called Sugar Queen right after I woke up. :o)
Das wird ein guter Wintertag.
*out of my dead cold hands*
Ja ja ja. Es gibt mich noch.
Aber: little Miss ist jetzt SINGLE.
Jawohl. Schon seit Monaten. Deswegen auch kein geblogge. Lahmes Internetz und so. Aber: es gibt mich noch. Und ich schreibe noch. Und es geht mir gut. Ich hatte einen guten Sommer. Stehe vor großen Entscheidungen. Lege mein Schicksal in die Hände der höheren Macht.
In general: low expectations, but great hopes. :o)
Aber jetzt, wo ich weiß, wie man dieses Internetz händelt, damits doch geht, wer weiß, vielleicht meetet Börga in Zukunft wieder öfter se world.
Wie heißt es so schön — die Hoffnung stirbt zuletzt. (einfach nicht totzukriegen, tough little sucker!)
Und, hab ich schon erwähnt — ich hab jetzt 112 GIGABYTE Musik. Jej! Life’s good.
*hangover*
Little Miss ist heute verkatert. Gestern war sie auf einem fetzigen Punkrock-Konzert, das erste Mal seit Langem. Sexy Hanni an der Bar. Die Dropkick Murphys auf der Bühne. Ein Plastikbecher Cider in meiner Hand. Eine schwitzende, grölende Crowd. Crappy im Hawaiihemd. Little Miss doin’ the pogo all by herself. Niiiice.
Woran man merkt, dass die Dinge nicht mehr wie früher sind? Nun, zunächst diese Riesenmauer rund um die Arena.
Dann daran, dass das Konzert beginnt, als es noch hell ist. Und man mehrere Leute in der Crowd filmen sieht. Mit ihren Handies. Auf einem Punkrockkonzert. Früher hätt’s das nicht geben! Aber wir leben nun mal im Zeitalter der Digital Natives. Whatever you do today, you can watch it tomorrow on Youtube.
Zum Beweis:
http://www.youtube.com/watch?v=zzuiu2bwLqI
http://www.youtube.com/watch?v=F1HV99O9SGc
Und der letzte und erschütterndste Indiktor von allen, dafür, dass früher alles besser war?
Da zahlt man fast 30 Euronen Eintritt und dann ist das Konzert um kurz nach 10 zu Ende. I mean — WTF??!
Etwas unbefriedigend.
Anyway, dass es Cider gab, war gut. Sehr passend — Sommer, Open Air, Irish Punkrock und ein Cider.
Gut, im Endeffekt warens eher drei Cider. Hier schließt sich der Kreis zum Titel.
Mit ein Grund, warum little Miss nicht nach Hause gefahren ist, sondern die 4-stündige Nacht auf einer Couch verbracht hat. Sehr angezogen und sehr anständig. Sie hätte die Hosentaschen vielleicht ausräumen sollen. Es gibt Schöneres, als nach 2 Stunden aufzuwachen, weil der Hintern von der Geldbörse und der Schenkel von den Schlüsseln wehtut. Aber, was solls.
And again, überraschend, wie viele Leute vor 6 Uhr morgens öffentlich unterwegs sind. Direkt spooky.
Interessant auch, dass das Kopfweh erst kommt, als man sich zu Hause wieder hinlegen will. Und ein erbärmlicher Cocktail im Kopfradio einen Einblick in die Hölle gibt.
Zuerst nämlich bei Psychedelic Kingdom, alles ganz nett, — bis es plötzlich hängt und sich ständig wiederholt. Loop im Kopfradio, ein Sprung in der Platte, quasi.
Bau Dir ein Haus und hark das Blumenbeet und küss die Frau, die an Deiner Seite steht.
Bau Dir ein Haus und hark das Blumenbeet und küss die Frau, die an Deiner Seite steht.
Ihr wollt, dass alles in Erfüllung geht,
Üüüarrgh
um was es sich in Euren Köpfen dreht.
Bau Dir ein Haus und hark das Blumenbeet und küss die Frau, die an Deiner Seite steht.
See, what I mean?
Und nachdem little Miss die Gassirunde und geschätzte 45 Minuten mit diesen Zeilen im Kopf überstanden hat, sie klebrig und schwindlig und überhaupt bäääh ins Bett wankt, genau da kommt der Kopfschmerz und Seeed werden erschreckenderweise von einer furchtbar dunklen musikalischen Erinnerung abgelöst. Lucilectric im Kopfradio, Pelz auf der Zunge, klebrige Strähnen im Nacken. Jeix.
Ein Hoch auf die Kopfschmerztablette, die diesem Unsinn ein Ende machte.
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Und immer noch keine Nachricht von L.
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Dafür Post. Ratet mal, wer seine Prüfung geschafft hat und sich über ein hochoffizielles Zertifikat freuden darf!
*sleepyhead*
Eine große hässliche Spinne hat in L.’s Badezimmer das Kommando übernommen.
Um unseren Widerstand zu schwächen hat sie das letzte Klopapier versteckt und weigert sich, es wieder rauszurücken.
Wir finden eine Packung Taschentücher und zeigen ihr die Zunge.
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L. kriegt von all dem wenig mit.
Vielleicht war’s auch er, der das Klopapier entwendet hat. Man weiß ja nie, ob man Glück hat im Zug.
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Nach 6 Jahren hat es Salvador endlich endlich an die Wand geschafft. Männer mit Bohrmaschine sind was Feines. Sollte jeder haben.
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Seit Mittwoch keine Nachricht von L.
Ob er sauer ist?
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Der Plan für heute Abend: 80’s, Italo Disco, Minimal — und jede Menge Alkohol, um das Ganze erträglich zu machen.
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Merke: Scheiß auf den Tussenspruch, den mit Leben und Träumen. Nachmittags die Couch und nachts das Prinzessinnenbett haben jede Menge interessante Begegnungen und Settings zu bieten. Vielleicht mehr als RL.
Zumindest sehr bunt. Und dieses Wiederaufwachen hat was von einem Reset-Knopf. Haha, alles doch nicht passiert. Unschuldiges Erwachen. Erase and rewind.
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L.s Spiegel nennen mich fett. Das muss ihnen die verdammte Spinne eingeredet haben. Scheiß-arachno-Psychoterror.
*reminded*
Erinnerung aufgefrischt, danke und auf Wiedersehen. Braucht man nicht, sowas. Das Horoskop hat ja so recht. Manchmal muss man sich halt beweisen, dass die eigenen Annahmen eh richtig sind. Und in Zukunft glaubt man sich bitte auch wieder selber. Und vermeidet Misshelligkeiten. Jawohl.
*between the devil and the deep blue sea*
Die Prüfung ist vorbei, doch little Miss ist immer noch haunted. Schirch ist das, wenn Dich die Umsatzrentabilität bis in den Schlaf verfolgt. Mal ganz abgesehen von all den anderen Traumbildern. Spooky. Es geht mir gut, und vielleicht auch nicht. Double pleasure equals double pain. Glücklich und sehnsüchtig gleichzeitig. Ein Zustand, den kennen wir doch schon. Eine Sehnsucht, die einen zerfrisst … während man glücklich ist. Und Entscheidungen, immer wieder Entscheidungen. Jedes “Ja”, jedes “Nein” macht Dich aus. Du bist, was Du tust.
Und kann man eigentlich immer vernünftig sein? Gibt es jemanden, der das kann? Kommt nicht bei jedem irgendwann der Punkt, an dem er sich denkt, scheiß drauf, unvernünftig sein verspricht viel mehr Vergnügen? Das muss ja irgendwann passieren. Sobald der letzte Unsinn zu lange her ist. Und man vergessen hat, wie reuig man sich fühlt, wenn man sich selbst in die Scheiße navigiert hat. Und man schwört sich: das kommt nicht mehr vor. Beim nächsten Mal bin ich schlauer. Sowas passiert mir nicht mehr.
Doch der Eindruck verblasst. Die Erkenntnis verliert an Klarheit und Bestand. Und plötzlich denkst Du Dir: warum muss ich immer perfekt sein? Warum ist mein Anspruch an mich selbst immer soooo groß? Warum gönn ich mir nicht einfach auch einmal ein klein wenig Unartigsein? Weil ich es besser weiß? Es besser wissen sollte? Doch — weiß ich es wirklich?
Das Schlimmste daran? Deep blue sea oder doch der Teufel — hat beides keine Zukunft, wenn Du so drüber nachdenkst. Und wieder weißt Du, was Du eigentlich tun solltest, wenn Du wirklich vernünftig und vor allem konsequent und tapfer genug dazu wärst. Aber nein, is nicht. Verspricht ja auch kein Vergnügen.
Short term joy, that’s what I’m looking for.
*obstacles #2*
An Deinem eigenen Computer kannst Du nicht arbeiten, weil er immer noch kaputt ist.
Außerdem bist Du todmüde, weil diese Vormittags-BWL/Rechnungswesen-Sessions verdammt früh losgehen und Deine kleinen grauen Zellen ganz schön fordern.
Du hast letzte Nacht 5 Stunden Schlaf bekommen.
Dein Handy-Akku ist leer.
Du wolltest zur Party, bist aber viel zu fertig.
Du schläfst ein.
Du wachst auf.
Du sollst heute Deine bisherige Arbeit präsentieren.
Du willst am fremden Rechner daran arbeiten, während Dein Liebling schläft.
Du weißt sein Passwort nicht.
Die Zeit läuft.
Du weckst Deinen Liebling auf, damit er Dich einloggt.
Natürlich kann er dann nicht mehr schlafen.
Also will er Podcasts hören, während Du schreiben sollst.
Du kannst Dir den Laptop ausborgen.
Auf dem geht das Internet nicht.
Dein Handyakku ist leer.
Es ist Feiertag.
Du bist hungrig, hast aber natürlich nicht eingekauft.
Bis morgen nachmittag sollst Du fertig sein.
Was Du tun sollst, erfährst Du heute.
Außerdem sollst Du bis morgen lernen und Beispiele rechnen.
Denn auch wenn Du nachmittags Deadline hast, musst Du vormittags für 6 Stunden in den Kurs.
Und wenn Du nach Hause kommst, funktioniert Dein Computer immer noch nicht.
Manchmal ist es schwierig, eine ordentliche Arbeit abgzugeben, wenn sich Dir überall Hindernisse in den Weg stellen …
*on bord*
Die erste Lektion des selbstständigen Arbeitens: Heimgehen heißt nicht Feierabend.
Und auch nach 6 Stunden mit dem besten aus BWL und Rechnungswesen (täglich vorgetragen von Frau Riesen-Uhu-Brille-bis-über-die-Augenbrauen a.k.a. Frau Achselfrisur 2009) gibt es gut zu tun. Wo einen das Amt doch verscheißern wollte (das probieren sie ja angeblich mit jedem).
Zweite Lektion des selbstständigen Arbeitens: Selbstdisziplin. Selbstdisziplin. Selbstdisziplin.
Nicht etwa bloggen. Nein, nein. Böse. Aus!
Wenn Dir L. schon seinen Computer borgt, während er Deinen repariert, dann mach aber auch was, Börga!
Los, los!
*obstacles*
Der Computer zickt rum und mag sich nimmer starten lassen. (USB Virus??)
Im Kurs gibts kein Flash. (ergo kann man sich den Großteil der Agenturseiten nicht anschauen. Youtube geht auch nicht. Damn.)
Der Hund reißt sich selber den “Drain” raus. Und entfernt gleich am nächsten Morgen fachmännisch das Pflaster. *grr* *schümpf*
Little Miss hat die Bewerbung vertrödelt.
Und ab nächster Woche sitzt sie dann in “Englisch für Anfänger”. Bäääh.
Außer es wird jemand krank, dann darf sie in den Wirtschaftskurs.
Der Tiroler sagt, sie hat ein richtig großes Herz, das merkt man sofort.
L. ruft an, einfach nur, um ihr zu sagen, dass er sie mag.
Und es gibt gut zu tun.
*victim*
Armes kleines Finnchen!
Schaut aus wie ein Kriegsversehrter, oder?



Und nachdem er sein (oder mein) T-Shirt nicht anlassen wollte …

… kommen wir um den verhassten Trichter leider nicht rum :o(


Das alles hätten wir uns ersparen können. Würde little Miss nicht auf Wildfremde hören, die meinen, nach 20 Jahren Hundehaltung die Weisheit mit dem großen Löffel gefressen zu haben – und sowas gehöre halt dazu. Der Hund habe jedenfalls nur “zurechtgewiesen” …
*gr*
Immer auf die kleinen …
Memo an mich: Park in Zukunft meiden. Und obergscheite Leut erst recht!!!