*good vibes*

November 21, 2008 at 16:49 (Interpersonelles, Karma, Party)

Und schon wieder eine gute Entscheidung getroffen.

Gestern war little Miss ja bitte überhaupt die gute Karma-Fee.

Am Bahnhof schenkt sie einem Augustin-Verkäufer ein Lächeln und einen Euro.
In der U-Bahn lässt sie einen verzweifelten Steirer von ihrem Handy telefonieren (gut, Diebstahlswahrscheinlichkeit geht bei dem Teil auch gegen 0) und bekommt 50 Cent dafür. So einfach macht man Männer glücklich!

Zuhause hat sie immer noch mit ihrer Appetitlosigkeit zu kämpfen. Und lässt sich vom Hund zum Narren halten, dem wiedermal nur die Liebe eingeschossen ist.

Und dann kommen die Jungs sie endlich abholen. Schick ist L. mit Hemd und Hut! Und so gut riechen tut er …

Und der Ami-Freund freut sich schon so. Weil Jaya the Cat doch aus seinem Heimatort kommen und dort hätt er sie schon mal sehen wollen und hats nie geschafft. Bis nach Wien hat er kommen müssen und endlich ist es soweit!

Und hey, es ist Fun, dem Ami auf dem Weg hin seinen Gästeliste-Namen beizubringen.

Fritz Schnackenpfefferhausen?
-howsen?

Da hat es little Miss mit „Börga Popöchen“ ja direkt leicht ;o)

Wir kommen zur U-Bahn. Gegenüber steht der Zug in der Station. Und das Licht drinnen geht aus. Da entdeckt little Miss plötzlich E. drinnen sitzen. Und – ein Hoch auf die moderne Kommunikation – auch wenn man durch undurchdringliche Zugscheiben getrennt ist, kann man sich anrufen und unterhalten. Und E. wechselt zu uns herüber.

Voll schlechte Vibes da drüben. Der eine hätte schon gepöbelt und legt sich jetzt mit irgendeinem anderen neben dem Lift an. Na, serwas.

E. ist ja jetzt selbstständig. Little Miss‘ Dogstory kommentiert er allerdings eher mit „überall gehts nur um Zahlen“ und sie hätte ganz schön hoch gepokert. Überhaupt, wo die Netzwerkagenturen doch jetzt so strenge Vorgaben haben und viele andere eingefroren wurden. A-ha. Immer wieder gut, dieser E. Der weiß immer, was abgeht. Deswegen: Schade, er kommt nicht mit uns mit. :o(

Dafür sind wir schon da. Sagen hübsch unsere Namen am Empfang und geht schon los.
L. und der Ami-Freund und Ami-Freunds neues Mädchen bleiben im Barraum und machen es sich an einem Tisch gemütlich. Doch little Miss muss hier erst mal ein bisschen Respekt zollen.

N.s Band anfeuern und bei der Bühne R. treffen. N. hat sich doch Taschentücher gewünscht! Der Arme ist ja voll verkühlt. Aber sie haben schon angefangen zu spielen. Und wie soll little Miss die Taschentücher an den Drummermann bringen, ha? Ist Taschentücher auf eine Band werfen respektlos? Bedeutet das vielleicht gar irgendwas Blödes, sowas wie, Trantüten geht nach Hause, bei eurem Sound bleibt ja kein Auge trocken?

Sie meint es doch nur gut! Hm, vielleicht besser ein bisschen abwarten. Inzwischen erzählt ihr R. ein bisschen mehr, als sie wissen wollte. Und dann fliegen die Taschentücher doch. Mist, verfehlt! Aber N. hats gesehen und freut sich.

Mit einem eindrucksvollen Drumsolo vollendet er schließlich das Konzert.

Und dann bauen Jaya schon auf. Der Bassist entdeckt N.s Taschentücher und will auch gleich welche haben. Little Miss erfüllt seine Bitte, indem sie auch ihn mit Taschentüchern bewirft. Und trifft! ;o)

Gut, dass sie damals die Tempo Herz-Edition gekauft hat. Der Bassist freut sich.

Und vor lauter Überschwang begrüßt little Miss einen Fremden, nur weil seine Freunde gar so euphorisch über seine Ankunft waren. ;o)

Dann beginnen Jaya the Cat. Groovy! Das Lokal ist plötzlich voll. Und der Depp mit den Locken, der unsere kleine Miss schon vorher ungefähr fünf Mal angerempelt hat, hat jetzt das Stagediven für sich entdeckt. Jeix …

Little Miss hat sich einen Platz ganz vorne bei der Bühne organisiert. Und dank der Alustiegen kann sie alles überblicken und muss sich nicht fürchten, von irgendwem erdrückt zu werden. Gut ist das!

Da lässt sie ihren Blick so über die Menge schweifen und entdeckt den Ami-Freund ganz in ihrer Nähe. Und der shakt sich ab und singt bei jedem Lied lautstark mit, flirtet mit seinen Erasmus-Mädels und hat offensichtlich den Spaß seines Lebens.

Und da es ein kleines bisschen auch der little Miss zu verdanken ist, dass er das hier gratis genießen kann, hat sie fast das Gefühl, sie hat das alles gemacht. All die Leute, die da sind, jedes Lied das gespielt wird, jedes Atom von Glückshormon das hier ausgeschüttet wird.

BÖRGAQUEEN :o)

Schön ist das, wenn einfach alles passt! When joy is spread around …

R. lädt sie auf ein Cider ein – womit einmal mehr bestätigt wäre: What goes around, comes around.

Und little Miss ist extrem happy. Tanzt sehr aufreizend mit ihrem wohlriechenden gutaussehenden Schnuckel und findets prima.

Bis ihr Blick an einem anderen Kerl hängenbleibt. Ist er’s oder ist er’s nicht? Die Piercings sind alle noch da nur die Fleshtunnels sind jetzt größer. Sie sieht ihn lachen und alle Zweifel sind dahin. Sta____. Der jetzt offensichtlich mit einer reichlich arroganten Ziege liiert ist.

Plötzlich entdeckt er sie auch. Und begrüßt sie so überraschend freundlich, wie sie im Leben nicht mit gerechnet hätte. Dafür stellt er sie seiner Begleitung als „dem Walchi seine Ex“ vor, was wirklich unfair ist. Igitt igitt.

Und zahlreiche Bilder davon, wie es wirklich war, tauchen in ihrem Kopf auf. Bei lautem Terrorgruppesound in seinem Auto durch das verschneite Niederösterreich cruisen. Den Berg rauf und wieder runter. Der Unfall, den wir gebaut haben. Die Nächte in seinem Zimmer, unter den wachsamen Augen seiner Ex und seines Kindes an der Wand. Wifebeater. Die eine Nacht, als er sie unbedingt mit Helge Schneider munter halten wollte. Das eine Mal, als wir uns vor allen anderen in der Wohnung seines Vaters versteckt haben. Die Spiegel im Schlafzimmer. Die Erkenntnis, dass das Autoradio tatsächlich automatisch auf die Nachrichten umschaltet. Und überhaupt: die Sache im Auto. Die Party damals, die sie am Morgen so eilig verlassen musste, um mit dem Zug zurück nach Wien zu fahren, um sich rechtzeitig in der Akademie anzumelden. Der Geruch seiner Ohrläppchen. Der Fanta-Verschnitt neben seinem Bett.

Pfuh. Wohingegen sie sich nicht mal wirklich an Walchis Gesicht erinnern kann. (Oder will) Also, soviel dazu.

Wir werden uns doch davon nicht die Stimmung verderben lassen! Auch wenn die arrogante Ziege jetzt mit ihrer offenbar ebenso arroganten Freundin über little Miss tuschelt. Pah!

Und plötzlich geht da irgendwie nix mehr mit der Musik. Das Kabel ist raus, die Gitarre verstimmt. Und eine etwas nervenzehrende Pause entsteht, weil sie die olle Gitarre natürlich neu stimmen müssen. Wir schicken Erwin auf die Bühne. Eigentlich wollte der ja mit dem Leadsänger plaudern, aber der Keyboarder freut sich auch. Und die Leute johlen, als sie Erwin sehen. Hat sie gut gemacht, die little Miss, den da hochzuschicken :o)

Und dann gehts gleich weiter. Little Miss hat ja schon bei der Vor-Band mitgeshakt und sie wird alt, denn langsam tun ihr die Beinchen weh.

Da hat der Leadsänger eine tolle Idee: Wir gehen in die Hocke und am Höhepunkt des Aufbaus des Liedes hüpfen wir alle hoch! Das ist schon wieder so ein Sex-Ding, ein bisschen. Spannung, Spannung, Spannung. Loslassen! Little Miss muss an Djane Gaby denken, die hat das ja auch drauf.

Naja. Aber toller Effekt mit diesem Hüpfen.

Findet auch der Leadsänger. Es hat ihm nämlich so gut gefallen, dass er das gleich nochmal machen will. Manche hüpfen zu früh, andere zu spät. Und leider ruiniert dieser zweite Anlauf die Magie, die der erste hatte. Kann einem ja auch beim Sex passieren ;o)

Naja, wieauchimmer. Das Konzert ist irgendwann zu Ende und wir treten den Amifreund, damit er seinen Traum wahrmacht und persönlich mit der Band redet. Macht er auch. Jej! Versprochen, gehalten.

Und dann wird little Miss von einem weiteren Gesicht aus der Vergangenheit entdeckt. Und schon als sie sich nur dunkel daran erinnern kann, sollte sich das Frühwarnsystem aktivieren. Denn, zuerst noch ganz freundlich, wird der Typ plötzlich extreeeem mühsam. Wahrscheinlich hat sie ihn einfach verdrängt. Aber hey, jetzt gilt es erstmal, den wieder loszuwerden. Und das fällt little Miss Supernett gar nicht so leicht. Gut, sie knurrt schon, stellt sich extra blöd und gibt extremst einsilbige Antworten, aber der Typ labert weiter. Ach R., Nachhilfe bitte!!!

Nachdem das nicht wie geplant hinhaut, ändert little Miss die Strategie und schlägt ihn mit seinen eigenen Waffen, indem sie ständig von seinem letzten Thema anfängt. Und irgendwann verzieht er sich. Danke!

L. will noch bleiben, obwohl der Konzertraum jetzt zu ist. „Warten, ob noch was passiert …“

Laaaaangweilig! Nichts passiert hier, und wenn, dann nichts Gutes!

Also wackeln wir, nachdem wir von Jaya gesegnet wurden, durch den Regen zum Taxi. Dann gibts noch Käsebaguettes um viertel 3 in se morning. Und der Schatz ist wirklich ein Schatz und geht nochmal Gassi. Jej!

Auf der Couch eingepennt und dann doch ins Bett übersiedelt.

Und der Morgen kommt – wie immer – viel zu früh. Und little Miss ist so entsetzlich laaaaaangsaaaaam. Aber gut, in der Zeitung steht, der Sturm hat die S-Bahn lahmgelegt. Kein Wunder also, dass sie zu spät kommt ;o)

Heute Abend wieder Party? Na, mal sehen.

Ein schönes Wochenende euch allen!

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