*day one*

Januar 16, 2009 at 10:05 (Party)

Heute ist der erste Tag vom Rest Deines Lebens.

Das kennt man ja schon, den haben wir ja schon gestern gefeiert :o)

Genau wie den letzten Tag des letzten Lebens.

Auch wenn er sich tagsüber noch nicht wirklich nach Ende anfühlt – wird man doch wie gehabt zum Arbeiten eingeteilt. Süß ist allerdings, dass es an Börgas letztem Tag Burger gibt. Leckere Burger mit Halloumi und Tzatziki. Yummy!

Und dass die Adöse (als Fortführung des running gag mit little Miss) Hoden in den Schnee malt. Heftig, es schneit so viel, dass sie ein paar Stunden später nicht mehr zu sehen sind. Und little Miss zu zach ist, um den Ausflug in den 4. zu machen, um Cider zu holen.

Dann schon lieber mit N. und Schredi-Baby zum Billa und für die Party einkaufen. Langsam wird es ernst. Um diese doofen Gedanken zu vertreiben, kaufen wir neben einem Haufen Spirituosen, Mischsäften, Knabberzeug und einer Hundemahlzeit auch Konfetti und Luftschlangen. Jej!

Nachdem little Miss den halben Tag damit verbracht hat, E-Mails mit der Privatadresse zu verschicken und Daten zu kopieren und zu löschen vergisst sie am Schluss die Verabschiedungs-E-Mail. Manchmal gehts eben einfach zu schnell. Immerhin hat sie eine OOO-Nachricht eingerichtet. Man kann nicht alles haben.

Und dann wird es wirklich ernst.

Der offizielle Teil. Alle haben sich mit den Sektflöten in der Hand im Kreis versammelt. Der Leiter der Kundenberatung (ein Zwinkern an alle, die E-Mail an alle gelesen haben ;o) überreicht ihr einen Blumenstrauß und hält eine etwas seltsame Ansprache. „Das Gute daran ist, dass wir nie gemeinsam an einem Projekt gearbeitet haben …“

Ääähm?

Naja, dann reißt er sich doch noch irgendwie raus. Und dann gibts Geschenke. Jej!

Und da soll noch mal einer „what goes around comes around“ anzweifeln! Little Miss bekommt ein Riesenpackerl mit diversen Kinderschokoladen geschenkt, dafür, dass sie in stressigen Momenten die Leute oft mit Süßkram trösten konnte. Jej! Lieb.

„Mach auf, mach auf!“ rufen alle. Und hey, es geht ihnen gar nicht um die Schokolade. An dem schelmischen Blitzen in N’s Augen hätte little Miss ja schon ablesen können, dass da noch was kommt. Also macht sie das Packerl auf – und findet Gutscheine. Jej jej, für Bücher! „Da ist noch was, pack das andere aus!“ johlt die Menge.

Little Miss greift sich also das transparent-rosafarbene Kuvert und dreht es neugierig um.

Ein Gutschein über 40 Euro. In der Sexworld.

Die Menge johlt, als little Miss tomatenrot anläuft.

Da hat sie ja mal einen Eindruck vermittelt. Hobbies: Lesen, Sex und Süßigkeiten. Aber, so gesehen … könnte schlimmer sein, oder?! :o)

Jetzt aber hoch die Gläser – möge das fröhliche Besäufnis beginnen!

Und lustig wirds.
N. dreht das Licht ab und wirft seine diversen Disco-Kugeln an. Und little Miss trinkt (nach Sekt und einem Schnäpschen) Bacardi-Cola. Natürlich mit Konfetti drinnen – sonst fährts doch nicht! ;o)

Schließlich muss sie der Verwunderung irgendwie beikommen, dass Schnitzel ihr eine Karte gebastelt hat. Schnitzel mag sie ..??? Man lernt nie aus.

Der „Leiter der Kundenberatung“ versucht seinen Faux-pax wiedergutzumachen und nimmt sie beiseite. Also, wenn sie Kontakte zu Agenturen braucht, könne er ihr da natürlich gerne „eine Rutsche legen“. Nice!

Und dann kommt auch Spitz-M vorbei und entführt sie und den Hund in den Hof. Famous last Balli schmeißen.

♂A. kommt auch zum Feiern.

Da wird ganz schön geshakt und little Miss zunehmend betrunken.

Französisch-M., der glücklicherweise auch nochmal gekommen ist, nimmt sie in die Arme. Mannsen, fühlt sich das richtig an. Das muss dann wohl die Größe sein … :o) „Du wirst mir fehlen. Du bist hier der einzige Sonnenstrahl. Und dann hast Du immer so verschmäht verschmitzt.“

Mag sein, dass er betrunken ist – aber aaaaaw. Fühlt sich das gut an!

Und schon landet little Miss in den nächsten Armen. Klein-Brokkoli. Wobei „klein“ hier wirklich fehl am Platz ist. Little Miss‘ Nase kommt ungefähr an seinem unteren Rippenbogen zu liegen. :o)

„Ich hab Dich lieb, ich hab Dich lieb.“ murmelt er. Und little Miss‘ Herz geht auf.

Es ist so schön, dass man heulen könnte. Aber das verhindert glücklicherweise die alkoholbedingte Euphorie. Besser shaken. Haaa, und wie. Das hätten wir schon viel früher mal machen sollen, Mädels!!!

Und irgendwann ist es zu heiß und little Miss geht in den Hof frische Luft schnappen. Hier ist man im bereits fortgeschritten betrunkenen Stadium dabei, einen Schneemann zu bauen. Doch das böse Hündchen unterbindet dieses Vorhaben, weil es natürlich immer wieder in den Schneemannbauch beißen muss. Und plötzlich sind noch mehr Leute im Hof und eine ausgelassene Schneeballschlacht beginnt. Ein Glück, dass wir alle so betrunken sind, dass uns die Kälte nichts ausmacht. Wie kleine Kinder albern wir im Schnee herum und Finn läuft den fliegenden Bällen aufgeregt bellend hinterher. Der Spaß seines Lebens.

Und little Miss hält einen Moment inne und beobachtet das wilde Treiben. Those were the days my friend …

Ob sie, woauchimmer es sie hinverschlagen wird, auch so viel Spaß haben wird? Es ist nämlich schon seeehr lustig hier.

Doch da reißt ein Nachbar das Fenster auf, und fragt, ob wir irre geworden sind, dass wir hier so einen Krach machen. Es kann der Gute nicht in Frieden feiern …

Aber na gut, dann eben wieder rein. Und weitertanzen.

They call me ‚quiet‘
But I’m a riot
Mary-Jo-Lisa
Always the same
That’s not my name
That’s not my name
That’s not my name
That’s not my name

Jej, *headbang*!

Und später, außer Atem, vertieft sich little Miss in ein Gespräch mit G., die ihr einen Haufen Witze erzählt und etwas Licht in astrologische Zusammenhänge bringt. Sehr spannend!

Und little Miss ist so vertieft, dass sie gar nicht mitbekommt, dass der Zeitpunkt erreicht ist, an dem sich die ersten verabschieden.

Im 5-Minuten-Takt kommen sie und drücken little Miss Börga. Und versprechen ihr, bei demunddem mal anzuklopfen wegen neuem Job. Boah! Soooo lieb!!!

Die Party geht dem Ende zu. Schnitzel und seine Freunde sind zwar noch da, wenden sich aber schon zum Gehen. Da kommt er nochmal auf sie zu und drückt sie. Und sie entschuldigt sich für den Hundezwischenfall. Und alles Böse ist aus der Welt geschaffen, als er ihr viel Glück wünscht. Wer hätte das gedacht? Eine Aussöhnung! Vor allem, als er ihr sagt, dass er selbst die Karte gemacht hat (und dass es deswegen mittags Burger gab) ist little Miss ziemlich verblüfft.

Life is good.

Aber langsam ist es Zeit zu gehen.

Klein-Brokkoli ist ein Schatz und hilft ihr tragen. Und N. wird auch nochmal in die Arme genommen. Das hat er verdammt gut hingekriegt mit dieser Party, findet ihr nicht?

Klein-Brokkoli und little Miss teilen sich ein Taxi. Beim Aussteigen lässt er es sich nicht nehmen, nochmal nach hinten zu ihrer Tür zu kommen und sie zu drücken. I’m gonna miss you, Crappy!

Und dann gehts allein Richtung nach Hause. Der arme Taxifahrer. Die betrunkene little Miss ist schon wieder extrem chatty. Doch er nimmt’s locker. Aus alter Gewohnheit lässt sie sich als sie ankommen eine Rechnung ausstellen, doch beim Einstecken fällt ihr ein, dass ja jetzt nix mehr mit absetzen ist. Aber der Taxifahrer zwinkert ihr zu: „Das macht nichts. Ich hab das Datum eh freigelassen. Viel Glück und Erfolg in Deinem neuen Leben!“

Boah. Welch gelungener Abschluss.

Revue passieren lassen auf der Couch. Der Schatz ist mal wieder unerreichbar. Und little Miss schläft ein.

Um 5 wird sie wieder munter, wechselt über ins Bettchen und nimmt unterwegs brav die Pille.

Was sie, als sie 2 Stunden später aufwacht, leider bereut. Auwei, der arme Magen! Ob das die Wirksamkeit jetzt beeinflusst? Und was für ein dämlicher Grund, schwanger zu werden. Die Pille verlieren, weil man von der Abschiedsfeier zu betrunken war und der Magen nicht mehr mitgespielt hat. Nönö, das lassen wir lieber.

Little Miss legt sich nochmal hin und hadert im Halbschlaf mit sich selbst, ob sie jetzt das Risiko eingehen, oder doch auf Nummer sicher gehen soll. Auch wenn sie dadurch die eine Packung aus dem Kreislauf bringt.

Im Endeffekt nimmt sie doch noch eine. Sicher ist sicher. Und scheiß auf Pragmatik.

Munter wird sie erst wieder so gegen 12. Der arme Magen. Und die armen Ex-Kollegen, die in diesem Zustand gerade in der Hacke sitzen müssen.

Wobei, ungewohnt ist das schon. Little Miss kann sich an so viele Gelegenheiten erinnern, wo sie mit dem gleichen Druck in Magen und Kopf vor ihrem Computer saß und sich schlaue Dinge überlegen musste. Fast fehlt es ihr, die Selbstdisziplin dafür aufbringen zu müssen.

Aber nur fast. Und: Aus der Welt ist sie deswegen ja noch lange nicht. Das beweist ihr Handy, dass sich kaum einkriegt vor lauter Anruf hier, sms da. Niiiice!

Und dann kommt der Schatz sie besuchen. Und little Miss geht mit dem gelben Zettel und ihrem Pass zur Post, den bösen RsA-Brief abholen.

Hoffentlich steht da nur drin, dass sie das Verfahren eingestellt haben, betet sie unterwegs.

Der Postfrau entlockt ihr Passfoto ein kurzes Lachen. Und ein Kompliment: „Des muass i  erna owa scho sogn, dass ma besser gfoin mit de longen Hoa.“ Merci.

Zuhause angekommen macht little Miss gespannt den Brief auf. Im ersten Moment ist sie geschockt, weil da so Dinge wie „VORLADUNG“ und „unabhängiger Verwaltungssenat“ und „EUR 300,- Strafe bei Nichtwahrnehmung“ stehen. Doch auf den zweiten Blick erkennt sie, dass die Verrückte von damals wohl die gegen sie verhängte Strafe angefochten hat und little Miss lediglich als Zeugin zu einer erneuten Verhandlung vorgeladen wird. Puh! Aber bis dahin dauert es noch ein bisschen.

Und little Miss bekommt kurz Besuch von jemandem, den Simon Challenge schwer beeindruckt :o) Aber gut, das trifft eigentlich auf jeden zu, oder?!

Der Schatz macht seinem Namen mal wieder alle Ehre und zaubert der immer noch erschöpften little Miss lecker Spaghettinudeln Pseudobolognese. Herrlich! Und dazu gibts Simpsonsfolgen. Noch ein Danke an N. an dieser Stelle!

Als wir aus unserem komatösen Schlummer auf der Couch erwachen, ist es kurz vor 9. L. meint, er müsse noch arbeiten, also wackeln wir zu ihm. Little Miss liest die Kühlschrankstory fertig und büselt selig bei ??? und einer weiteren Folge Twilight Zone weg.

Und heute? Tja, heute ist wieder mal der erste Tag vom Rest ihres Lebens!

Dafür hat sie hübsch geträumt … remember Made in your room …

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