*clash*

Juli 31, 2011 at 13:11 (Literatur, Party)

Partyprogramm:

Gentleman toll, bis aufs letzte Lied. Ungnädiges Schicksal, des Karma is a Hund. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Crêpe und crap. Unterschiedliche Freundeskreise urteilen anders. Wobei: Freunde sollten gar nicht urteilen. Hang Loose, wie der Surfer so schön sagt. Überdenkbar.

Literatur:

Ein großes Dankeschön an Michael Köhlmeier! „Calling“ in einem durchgelesen. Das ist nett. Da sucht man keine versteckten Symbole. Das liest man und merkt: der Autor hatte eine Idee und wollte sie aufschreiben. Bzw. eine reale Geschichte hat den Autor motiviert, die Erzählung aufzuschreiben. Und dazu noch die Naschmarkt-Kulisse, die man sich ruckzuck vors innere Auge zaubern kann. Super! Danke, Herr Köhlmeier, dass ich mich bei Ihrer Lektüre nicht dämlich, sondern gut aufgehoben fühle!

Apropos Idee und aufschreiben: Aus der Idee zu „How to be good“ hätte man viel mehr machen können.

Die Idee war gut, doch die Umsetzung nervt: das geht raus an Herrn Daniel Glattauer. Habe ich mir noch brav „Gut gegen Nordwind“ gekauft, es gelesen und halbherzig gegen Kritik verteidigt (ich musste ihr irgendwie beipflichten) — „Alle 7 Wellen“ lese ich SICHER NICHT. Ich habs mir zwar aus der Bücherei geholt, aber OH MANN. Beim ersten Reinlesen gleich geht mir die nervige Emmi Rothner unglaublich am Zager. So eine aufdringliche Ranschmeißerin! Wäh!

Kann sie es nicht einfach gut sein lassen? Das meine ich übrigens gleich auch aufs ganze „Werk“ gemünzt: hätte man es mit dem ersten Teil nicht einfach gut sein lassen können?

Kein Mensch schreibt solche E-Mails. Bei „Gut gegen Nordwind“ schon hab ich mir das gedacht, als Bernhard an Leo schreibt. Erstens schreibt kein Mensch solche E-Mails, zweitens ganz sicher kein Mann und drittens klingt der genau wie seine anghaute Freundin. UNGLAUBWÜRDIG, setzen!

Auch würde wohl niemand per Mail das Treffen vom Vortag so detailliert schildern. Immerhin war der andere dabei. Der Leser nicht, ist mir schon klar, den muss man da irgendwie einweihen. Aber wenn man das als Leser merkt, wirkt das Ganze dann doch ein bisschen … äh … konstruiert.

Dann schon lieber „E-Mail an alle“ — das ist wenigstens lustig.

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