*Señoras*

März 13, 2012 at 14:27 (Literatur)

James Cañóns „Der Tag, an dem die Männer verschwanden“ ist ein wirklich gutes Buch! Eine utopische Welt mit realen Wurzeln. Was passiert, wenn kolumbianische Rebellen in ein Dorf einfallen und alle Männer mitnehmen oder umbringen? Nun, die Frauen organisieren sich neu! Und das unglaublich mitreißend. Um nicht zu sagen:

„Eines der besten Bücher seit Langem! Ist mir die zweifelhafte Einstellung Varga Llosas gegenüber Frauen noch sauer aufgestoßen („In jeder Vagina liegt ein Künstler begraben“, aus ‚Tante Julia und der Kunstschreiber‘), habe ich mich umso mehr über Canóns Zugang gefreut. Die Frauen werden bei ihm wunderbar lebendig porträtiert (am Anfang vielleicht ein wenig umbarmherzig), mit all ihren Stärken und Schwächen, Freuden und Nöten.

Durch den immer wiederkehrenden Einschub von Guerilla/Bürgerkriegsberichten gewinnt man zum einen ein nahe gehendes Bild der politischen Situation Kolumbiens, zum anderen ensteht eine faszinierende Gegenüberstellung des weiblichen, zum Frieden tendierenden Systems und des vorherrschenden männlichen Kriegs-Eifers.
Unbedingt lesen!“

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