*new sound*

März 5, 2013 at 22:10 (Errungenschaft, Film)

Schon fast ein Jahr lang nicht gebloggt. Und zuletzt steht da nur dieser traurige Eintrag …

Höchste Zeit für ein bisschen aufheiternde Musik!

Für little Miss klingt der Frühling nämlich so:

Püppchens Lieblingslied trifft auf „Die Locke“s Lieblingsband:

Call Me A Hole!

Lexer kommt und macht Rihanna’s Diamonds zu schwermütigem Gold für die Ohren:

Oder beschwingt uns mit Luft und Liebe:

Und lässt uns sogar zum Begräbnis tanzen:

Und übermorgen Nacht spielt er live für mich … und maybe für die anderen. Hoffentlich aber für meine Begleitung, die es in zweierlei Hinsicht wieder sehr spannend macht.

Universum, Karma, wenn ihr das lest: Ich hätte bitte gerne die doppelte Begleitung und eine super Donnerstag Nacht. Geht das? Pleeeeeeeeaaassssssse?

Und apropos dual … gerade gelesen, dass es eventuell einen zweiten Teil von Trainspotting geben wird!

Für alle, die ihn nicht kennen (for real?!): Trainspotting, das ist der einzige Film auf der Welt, der besser ist als das Buch!

~~~

 

Permalink 1 Kommentar

*______ (???) makes the world go round*

Januar 21, 2011 at 16:58 (Film, Lebenslektionen)

Haben es gestern gerade noch rechtzeitig zur Premiere vom neuen Zeitgeist (ZEITGEIST 3, Moving Forward) geschafft.

An der Kassa eine neue Lebenslektion:

Wer kämpft kann verlieren.
Wer nicht kämpft … hat schon gewonnen.

Hätten wir es nämlich auf regulärem Weg versucht, würden wir noch heute mit der Kassentante diskutieren. Und so hatten wir einen, zwar durch zwei geteilten aber doch recht netten, Platz am Balkon. Aber das nur am Rande.

Erstmal uff. Denn dieser Film ist mit 160 Minuten ein ganz schöner Brocken. Und was da alles vorkommt. Genetik, Umwelteinflüsse, Veränderungen, Statistiken, ob das BIP etwas übers Glücklichsein aussagt … und was alles schiefläuft.

Ich sag nur:

Naja. Fakt ist: Geld ist eine Idee. Schulden sind eine Idee. Zinsen sind fiktives Geld. Und nur durch Schuld wird Geld geboren.

Diese Erfindung war wohl nicht die beste aller Ideen. Aber wer hätte das voraussehen können?

Was ich mich ja immer frage: Wenn die Menschheit eine zweite Chance hätte, also quasi in der Evolution wieder bei Null anfangen könnte — würde das Geld noch einmal erfunden werden? Ist die Einrichtung Geld so etwas wie eine logische Konsequenz?

Nach dem ersten Teil des Films jedenfalls mal kurze Pause. Und little Miss echauffiert sich ganz schön. Denn mit dem Finger auf ein (halbwegs) funktionierendes System zu zeigen und zu sagen: hier ist ein Missstand, dieses ist schlecht, die Wirtschaft arbeitet nicht mehr effizient, Arm-Reich-Verteilung alles am Arsch, wo ist die Gerechtigkeit; es ist unfair, dass Börsenmakler, ohne auch nur den geringsten positiven Beitrag zur Gesellschaft zu leisten, immer reicher und reicher werden …

das ist ja leicht. Sich aufregen ist immer leicht. Aber was wir brauchen, das sind Antworten. Alternativen. Lösungen für unseren in den Dreck gefahrenen Karren.

Das Problem ist nur: Ich wüsste keine.

Und selbst wenn ich eine Lösung wüsste, hätte ich viel zu viel Angst, sie vorzuschlagen oder umzusetzen. Weil ich mir nicht zutraue, alle Aspekte und Faktoren eines neuen Systems zu bedenken. Und schon ein kleiner Denkfehler bei der Erschaffung einer neuen Welt könnte sich ganz entsetzlich auswirken und verheerende Folgen haben.

Und wer wäre dann schuld? Auf wen würde man mit dem Finger zeigen?

The one who had the idea in the first place.

Die ganze Pause hindurch rege ich mich also auf, dass das nur ein weiterer Film ist, der anprangert, ohne mit einer funktionierenden Alternative aufwarten zu können.

Und dann kam der zweite Teil.

Hui.

Sehr lehrreich. Ich zum Beispiel wusste nicht, dass es in der Zwischenzeit tatsächlich 3D-Drucker gibt. GEILE SCHEISSE, sag ich da nur. Allein die Vorstellung, dass man sich den Modellplan aus dem Internet holt und dann das gewünschte Objekt einfach dreidimensional ausdruckt — da klingeln bei mir die Zukunftsglocken. Und wenn man mal kein Geschenk für jemanden hat, lässt man seinen RepRap einfach ein Duplikat seiner selbst anfertigen. Irre. Für mehr Info klick mal hier.
(Wobei: lehrt uns ZG nicht gleichzeitig, dass Plastik aus Erdöl gewonnen wird, das es bald nicht mehr geben wird?)

Zeitgeist geht aber noch weiter. Ausgehend davon, dass bei der zukünftigen Stadtplanung vor allem die Ressourcen(verteilung) und deren nachhaltiger Einsatz im Mittelpunkt unseres Denkens stehen sollten, stellt der Film ein neues Städtemodell vor. Naja, neu. Scheint, als hätte Jacque Fresco diese Idee schon vor langer langer Zeit gehabt.

In den Grundzügen: Eine vollautomatisierte Welt. Arbeit ist überflüssig, Geld ist überflüssig.

Städte sind kreisförmig (Amsterdam!), im Zentrum große Server, die alles steuern. Dazu Bildungseinrichtungen.
Und das Beste:  Gebaut werden diese Städte von Maschinen.

Wer wird die neue Welt bauen, wenn nicht Du und ich? – Naja, die Maschine.

Sieht fertig dann in etwa so aus:

Erinnert ein bisschen an Kornkreise, findet ihr nicht? Was ich mir jedenfalls im ersten Moment gedacht habe: das ist zwar alles gut und schön mit der Vorstellung, dass es dann keine Kriege und Waffen und Kriminalität mehr gibt und so, aber was wenn doch? Ist ein solches Stadtmodell nicht irrsinnig verwundbar? Man stelle sich nur mal kurz vor, dass das Zentrum zerstört wird. Das Zentrum, in dem das computerisierte Herz der Stadt sitzt. Wenn das mal ausgeschaltet ist, dann gibt es auch keine Versorgung mit Nahrungsmitteln mehr — und eigentlich müsste auch alles andere auf der Stelle zusammenbrechen.

Und ein weiterer angesprochener Punkt: Nachdem alles vollautomatisiert ist, gäbe es in der Theorie auch keine Notwendigkeit mehr für die Arbeit. Menschen machen schließlich Fehler, Maschinen nicht. Wenn man diesen Gedanken jetzt weiterspinnt, drängen sich mir gleich mal viele Fragen auf. Zum Beispiel:

1. Was macht man dann den ganzen Tag?
Nicht, dass man nichts mit sich anzufangen wüsste, aber wo sammelt man seine Erfolgserlebnisse, worauf steuert man hin? Es ist wie mit Arbeitslosigkeit jetzt, man kriegt sein Geld und alles, aber im Laufe der Zeit wird einem einfach fad. Ein Mensch ohne Tätigkeit ist langfristig gesehen unglücklich.
Also, ich meine jetzt nicht die Arbeit um der Arbeit willen, sondern die, die man wirklich gerne macht (meistens).

2. Was passiert mit all dem Wissen und der Erfahrung, traditionellem Handwerk usw.? Alles null und nichtig?

3. Würde ich mich statt von einem menschlichen Arzt von einem Roboter am offenen Herzen operieren lassen wollen?

Nunja, Jacque Fresco meinte ja, dass man vielleicht ein anderes Belohnungssystem hätte. Aber, wenn die Versorgung geregelt ist und alle gleich viel haben — welchen Ansporn hätte ein Arzt, weiterhin seine 60 Stunden/Woche zu arbeiten? Das hohe Ansehen, das er in der Gemeinschaft genießt? Die Freude daran, etwas Nützliches für die Gemeinschaft zu tun?

Wäre das allein Ansporn genug?

Ich fühle mich ehrlichgesagt an die Diskussionen erinnert, die wir damals über Anarchie führten. Und die Enttäuschung, als uns klar wurde, dass Gesetzlosigkeit nur auf das Recht des Stärkeren hinauslaufen würde.

Aber zurück zum Venus Project: Bewegen wir uns mit dieser ganzen Technokratisierung nicht noch weiter von unserer Natur weg?

Wenn ich mir den Nahrungsmittelanbau da so anschaue, dann schüttelt’s mich. Hohe Türme, Glasfassade, in jedem Stockwerk Gemüsebeete …

Kann das funktionieren? Kriegen die da überhaupt genug Licht? Gibt es dort auch Würmer und Ameisen? Und überhaupt …

Die nächste Frage: Wenn es heißt, die Versorgung wird gewährleistet,  indem man sich anschaut, was die Menschen brauchen … gibt es Zigaretten und Alkohol in dieser schönen neuen Welt? Oder „braucht“ man das dann auch nicht mehr? Und wenn jemand sein traditionelles Handwerk, sagen wir jetzt mal Schmiedearbeiten, weiter ausführen will? Hat er dann das Recht auf Metall?

Das ist schon der nächste Punkt: Wie bringt man einer Gesellschaft, die jahrzehntelang zum Konsum erzogen worden ist, plötzlich den Verzicht bei?

Das mit den Leihgütern ist in der Theorie natürlich ein guter Ansatz , also, dass es wie in der Bücherei zugeht, man holt sich zum Beispiel ein Auto, fährt 45 Minuten und wenn man es nicht mehr braucht, dann bringt man es zurück …

ABER: Jetzt bring mal Leuten bei, dass sie in Zukunft auf den Luxus und die Freiheit eines eigenen Autos verzichten müssen …

Und warum würde man die Karre pünktlich zurückbringen, wenn man kein Bußgeld befürchten muss, wenn mans nicht tut? Was wäre das große Incentive? Der Wunsch, sich sozial zu verhalten und auf die Bedürfnisse seiner Mitmenschen einzugehen ….?

Äh, we’re still talking about people here.

Dazu muss man nicht mal ein wahnsinnig asozialer Mensch sein, dass man die eigenen Bedürfnisse mitunter über die der anderen stellt.

Anyway, trotz allem ein spannender Film, weil er zum Nachdenken anregt.

Und, hab ichs nicht am Anfang gesagt: Ein neues Städte- und Lebensmodell zu entwickeln ist deshalb so schwierig, weil man so unfassbar viele Faktoren bedenken muss. Nicht zuletzt: Wird es auch den anderen Menschen gefallen?

Halb verhungert war ich, aus großem Interesse bin ich dann aber doch noch zur an den Film anschließenden Podiumsdiskussion geblieben.

Und, wie erwartet, da zermartert man sich das Hirn, um den Menschen eine schöne neue Welt zu bieten und was ist? Sie meckern! ;o>

Siehe auch hier: http://www.livestream.com/movingforward

Ganz unrecht hatte sie nicht, die Feministin links vorne, als sie sagte: „Und warum überlegen sich nur nordamerikanische weiße Männer die neue Welt?“

Weil, wenn man näher recherchiert, dann erfährt man recht schnell aus dem Internet, dass Jacques Fresco das Venus Project nicht alleine, sondern in Zusammenarbeit mit Roxanne Meadows entwickelt hat.

Warum wird sie im Film mit keinem Wort erwähnt? Warum kommt sie nicht selbst zu Wort? Redet überhaupt auch nur eine Frau in diesem Film mit?

Einerseits nerven mich Feministinnen manchmal, weil ich oft das Gefühl habe, dass sie mit ihrem immer gleichen Thema, ihrem ständigen Ruf nach Gleichberechtigung, nur noch weiter dazu beitragen, sich vom Kern des aktuell diskutierten Themas wegzubewegen. Und bei einer solchen Informationsflut wie bei Zeitgeist ist es ohnehin schwierig, alle Aspekte im Auge zu behalten. Auf der anderen Seite: Hat little Miss Feminism nicht recht?

Die Quintessenz ist dann wohl: Bei der Planung eines neuen Lebensumfeldes müssten alle mitreden dürfen, die darin leben sollen.

Und was passiert eigentlich mit unseren bisherigen Städten? Kulturerbe und so, dem Erdboden gleichgemacht? Wo wohnen die Menschen, während die Maschinen die neuen Städte bauen? Und wie viel Zeit bleibt uns eigentlich noch?

Sehr eindrucksvoll war jedenfalls die „Götterdämmerung“ am Schluss. Wir alle werfen das Geld auf einen großen Haufen. Take it back, we don’t need that crap anymore.
Der Polizist rüstet auf Befehl ab …

und dann … ja, was dann?

///???///

Toller Film jedenfalls. Bietet jede Menge Denk- und Gesprächsstoff. Schaue ihn mir sicher noch einmal an. Aber dann häppchenweise.

Mehr Info gibt es übrigens hier:
http://zeitgeist-movement.at/

///

Zum Schluss möchte ich gestehen: Ganz abgeneigt bin ich ja eigentlich nicht. Also, man soll ja nichts verdammen, was man sich nicht zumindest mal angesehen hat. Der Kapitalismus ist ja auch nicht nur das Gelbe vom Ei.

Insofern würde ich da gern mal Urlaub machen, in der schönen neuen Welt. Ich gehe da als Freiwillige für einen Monat hin und dann erzähl ich euch, wie das so ist, okay?

Permalink Schreibe einen Kommentar

*my*childhood*villains*

Dezember 16, 2010 at 16:29 (Film, Hörbuch, Literatur)

Wovor ich mich als Kind gefürchtet habe?

1. Einbrecher (danke, Mami); 2. dass Nudeln aus Rehleinfleisch bestehen könnten (danke, Sis) und 3. vor den beiden furchterregendsten Disney-Bösewichten ever: der Gehörnte König aus „Taran und der Zauberkessel“ und die böse Zauberin Malefiz aus „Dornröschen“.

Wären doch ein ideales Paar, oder?


Wobei, vor dem König hab ich mich auch bei der Hörplatte (jaja, das war sogar vor der Zeit der Kassetten!) gefürchtet. Dazu musste ich ihn nichtmal sehen. Umso gespannter bin ich auf die Bücher, von deren Existenz ich seit einer knappen Stunde weiß. Rezensionen klingen jedenfalls mal toll.

Malefiz dagegen übte nicht nur auf die lesbische Moderatorin des Burlesque-Abends eine große Faszination aus. Wer kann diesem mächtigen Style schon widerstehen?? *schmacht*

Dornröschen hats auch nicht so mit dem Widerstehen. Ab Minute 6:46 meines Erachtens die beste Versinnbildlichung der „bösen Versuchung“ in der Filmgeschichte:

Und dazu die bedrohliche Musik! Btw, um meine These zu untermauern — bei 7:19 fällt der Morgenrock! ;o)

Die Angst vor dem Gehörnten König auf der anderen Seite nährt sich vor allem durch seine Stimme. Und durch die schauerliche Beschreibung: „In dem sagenumwobenen Land Prydain lebte einst ein König, der war so böse und so grausam, dass sich selbst die Götter vor ihm fürchteten.“

Das Hörspiel meiner Kindheit gibt es heute nicht mehr auf Platte, dafür auf Youtube, inklusive zitter&fürcht-Stimme ab 5:22.

Und hier die ganze Filmszene auf Englisch, wobei ich die Stimme da nicht halb so bedrohlich finde (ab 2:12):

Und, wer fürchtet sich mit mir?

Permalink Schreibe einen Kommentar

*vampire*style*

August 20, 2010 at 12:23 (Film, Literatur)

Das Vampirfieber hat mich wieder gepackt. Mit dem Löwenmädchen in Eclipse. Holla, die Waldfee, da braucht es wirklich keine Parodie mehr. Hab uns an ihrem Geburtstag dennoch zu bookbuddies gemacht, weil wir jetzt parallel den ersten Teil von twilight lesen. Natürlich auf englisch. Wir sind cool people.

Aber, oh Schreck, hat man mal den Film gesehen, kann man sich bei der späteren Lektüre leider niemals mehr eigene Bilder von den Charakteren machen. Unwiederbringlich. Weg. Niemals. Geht nicht. Edward ist eben Robert Pattinson.

Was noch auffällt: dieses Buch macht irgendwie aggresiv. Was für ein Bild vermittelt uns die gute Stephenie Meyer da? Das Mädl fällt die ganze Zeit hin, ist irrsinnig ungeschickt und eigentlich nichts besonderes  — und der strahlende, anbetungswürdige Vampirheld eilt zu jeder Tages- und Nachtstunde zu ihrer Rettung. Wie emanzipiert.

Überhaupt, Vampire, die bei Tag rumrennen? Wo ist der Witz? Der Charme, den ein True Blood vermittelt? Die dichte Atmosphäre, die Anne Rice mit ihrem Lestat heraufbeschwört?

Well. Ich für meinen Teil würd spätestens beim dritten Mal, wo Mr. Goldhaut völlig unvermittelt vor meinem Haus auftaucht um „mich zu beschützen“ (vor was eigentlich?) von der Stalkerei gepeinigt die Flucht ergreifen (aufhauen hin oder her).

Interessant ist dennoch der unglaubliche Hype um diese ganze Geschichte. Wieso bloß, wieso? Wollen sich die heutigen Teenage-Mädls in dieser Rolle sehen? Dieser unselbstständigen, machtlosen, schutzbedürftigen Bella Swan? Die aus absolut nicht nachvollziehbaren Gründen nach Forks zieht? (da hätte man sich wirklich etwas besseres überlegen können, Stephie…)

Aber in diesem Zusammenhang auch ein faszinierender Aspekt: Wie ist eigentlich das Gefühl, wenn man als Autorin nach den Namen seiner selbst kreierten Helden googelt und plötzlich merkt, was für einen Kult die Leute da draußen veranstalten … dass es eigene Foren und endlos viele Fanseiten gibt … hm? Dass die eigene geistige Schöpfung eine solche Eigendynamik entwickelt …

Muss schon heftig sein. Blöde Geschichte hin oder her.

Permalink Schreibe einen Kommentar

*fervent*

März 10, 2009 at 11:48 (Film, Literatur)

Schon wieder so ein guter Tag. Dabei war die Nacht böse und kopfschmerzig. Aber dafür scheint heute die Sonne und little Miss war brav beim Amt, war total überzeugend und hat neben einem entspannenden Aufschub auch noch ihren spannenden KulturPass abgestaubt. Jej!

Für alle, die schon gespannt warten – das blindDate mit dem kleinen Italiener letzten Freitag ist ganz gut verlaufen und in 3 Tagen geht’s los. Wait eagerly.

Am Wochenende hatte little Miss außerdem Zeit, sich nach vollendeter Lektüre „Brokeback Mountain“ zu geben. Man kann sagen, was man will, aber echt: Hut ab. Hat uns Ang Lee bei „Gefahr und Begierde“ noch ziemlich verstört, ist ihm mit Brokeback Mountain doch ein bemerkenswertes Meisterwerk gelungen. Annie Proulx ist ja nicht umsonst Pulitzer-Preisträgerin und hat es geschafft in einer 26-Seiten-Kurzgeschichte ein Lebensgefühl einzufangen und eine verbotene Liebe anzudeuten. Und sie hat Recht: Der Film setzt diese perfekt um. Dialoge wurden übernommen, interessante Nebenrollen geschaffen. Michelle Wialliams (jaaaa, Jenn aus Dawson’s Creek) überzeugt als Alma. Und ach, die Cowboys …

Little Miss entdeckt an sich eine hingebungsvolle Schwäche für Jake Gyllenhaal. Wer kann’s ihr verdenken, bei den Augen?

jake-gyllenhaal *schmacht*

Das Wochenende hat sie darüber hinaus aber auch fleißig genutzt, um im neuen Buch zu schmökern – mit dem Ergebnis, dass sie schon fast durch ist. Ärgerlich nur: Der Klappentext. Wer schreibt so etwas?? Da steht etwas drauf, dass erst im letzten Drittel der Geschichte passiert. Diese Spoiler!

Dafür ist das Buch, bis auf die eigenwillige Namensgebung (Thursday Next, Hades Acheron, Styx? Come on ...)  eine wahre Freude und ermuntert wahrscheinlich nicht nur little Miss ihr Wissen über die englische Literatur ein wenig aufzufrischen. Kaum zu glauben, dass diese Geschichte 76 Mal (!) abgelehnt wurde! Und bewunderswert, Mr. Fforde, das Sie es auch ein 77. Mal probiert haben und wir so in den Genuss ihrer literarischen Ausflüge kommen.

Aber mehr dazu, wenn little Miss durch ist.

Witzig übrigens: Der Typ, der im AMS-Warteraum neben ihr sitzt, liest einen späteren Teil :o)

Danke, Kittynn.

Permalink 3 Kommentare

*invited*

März 6, 2009 at 20:04 (Film, Karma, Literatur, Party, Werbewelt)

Mittwochabend bekommt little Miss einen Anruf. Püppchens kleiner Italiener will mit ihr als Partnerin zum Printwettbewerb antreten. Wenn man einmal gewonnen hat, kann man dann nicht eigentlich nur noch verlieren? denkt sie zuerst. Aber dann: Scheiß drauf, macht doch Spaß. Doch ganz ehrlich, nochmal nach Cannes muss sie nicht unbedingt. Überhaupt mit dem kleinen Italiener, den sie noch nicht einmal kennt. Aber ein Wochenende mit Püppchen und den anderen in der früheren Agentur sitzen und sich Dinge überlegen klingt nach Fun. Also: Gemma, gehtscho.

Am Donnerstag kriegt little Miss noch einen Anruf. D schreibt ihr Zeugnis fertig. Jej! Und als sie ihr Ex-Kontaktmädchen zum vegetarischen Sushi trifft, bekommt sie einen ersten Ausdruck. Jej! Da geht einem ja das Herz auf …! Tolles Zeugnis. Börga glücklich. Und das Ex-Kontaktmädchen gibt viele spannende Anregungen, was man denn so mit seiner Zukunft anfangen könnte. Und überhaupt ist Essen gehen mit ihr sehr hübsch!

Anschließend geht little Miss Bücher shoppen. Siehst Du, Kittynn, Du hast die Welt verändert! Little Miss hat sich nämlich dies hier zugelegt:

derfalljaneeyre

Und gleich auch

ineinemanderenbuchweil sie das Gelb so hübsch fand. Und weil Kittynn so begeistert klang. Ich werde berichten, wie’s mir gefällt.

Schade nur, dass es so regnet. Da fürchtete man sich doch ein ganz kleines bisschen bei Inside. Pfui, wie eklig! Weg mit der Schere! Aber alles in allem ein Film, der seine Momente hat.

Und durch den Regen ist man auch nur halbmotiviert sich für die abendliche Party in ein „cool & kinky“ Outfit zu werfen, wie es der Dresscode verlangt. Aber irgendwie gehts dann doch.

Zuerst fühlen wir uns noch ein bisschen „underdressed“ weil die ganzen Leute von der Gala ja doch in Roben kommen, aber dann tauchen immer mehr bekannte Gesichter auf und es wird neeeett!

Nach einem amüsanten Kurzgeplauder mit dem kalifornischen Fotograf, der aussieht wie Dr. House und sie von den Vorzügen der lesbischen Liebe überzeugen will, spotted little Miss eine frühere Akademiekollegin auf der Tanzfläche. Und hey, die arbeitet jetzt in der Agentur, die gerade Texter sucht, wie little Miss Superinformiert weiß.

Und heeeey, 5 Minuten später plaudert little Miss mit einem „Management Representative“, der ihr auch gleich seine Karte gibt und meint, sie solle ihm morgen einfach eine E-Mail mit ihrer Bewerbung schicken. Niiiice!

Das hat ja prima geklappt!

Einziger Wehmutstropfen: Moralisch ist der eine oder andere Kunde, den sie da betreuen würde, nicht wirklich vertretbar. Hmm. Vielleicht von innen ändern? We’ll see. Wenigstens vom kreativen Standpunkt her ein sehr spannender Klient.

Aber darüber kann sie sich auch morgen noch den Kopf zerbrechen, denkt sie, und stürzt sich wieder ins Getümmel.

Gegen 3 macht der DJ schlapp und der Saal zu. Laaaahm! Aber davon lassen sich little Miss, französisch-M (mmm), Crappy und A. Coolpool nicht abschrecken.

Auf zum Badeschiff!

Mit dem Taxi, herrlich. Doch das Schiff hat auch zu. Durch den Matsch stolpern wir weiter zur Franz Joseph, wo irgendein ÖH/WU-Fest gefeiert wird.

Französisch-M und little Miss nehmen die unausgesprochene Herausforderung des DJs an.

Werden sie zu allem tanzen, was ich auflege, auch wenn es der allerletzte Mist ist?

YES, SIR!

Was 3 Colarum doch ausmachen. Großer Spaß mit FM, doch auch hier ist bald Sense. Das Schiff macht dicht, FM und Coolpool A. teilen sich ein Taxi und little Miss und Crappy gehen zu Fuß bis spit the law. Da ist es dann schon nach 5 und die U-Bahn fährt schon wieder. Armer Crappy, muss in wenigen Stunden aufstehen. Aber little Miss ist mal wieder gut aufgelegt und verspricht ihm einen Weckruf.

Das mit der guten Laune muss an der vielen Bestätigung liegen, die sie an diesem Abend eingesackt hat. Wahrscheinlich wurde hiermit der persönliche Invitations-Rekord gebrochen:

1. I. sagt: Komm mich doch mal besuchen, gehen wir mit den Hunden spazieren!

2. E. sagt: Komm doch mal im Büro vorbei, gemma auf an Kaffee.

3. Mister Management Representative sagt: Schick mir Deine Sachen, dann setzen wir uns mal zusammen.

4. Ein Betrunkener an der Schiffsbar sagt: Du bist ja süß. Willst Du mich nicht vielleicht nach Haus begleiten?

5. Crappy, am Weg heim: Du kannst auch auf meiner Couch schlafen …

FUN.

Und auch heute gehts munter weiter. Nach einem leicht komatösen 10-Stunden-Nickerchen schafft sie es um 18:03 die Bewerbungsmail abzuschicken. Und ein Treffen mit dem kleinen Italiener zum Beschnuppern zu arrangieren.

Es geht voran!

Permalink 1 Kommentar

Januar 19, 2009 at 10:49 (Film, Literatur, Party)

Jetzt ist L. also munter und quengelt, weil ich an seinem Internet sitz und beim Schreiben kein Hörspiel einlegen will. Dafür hat er extra Kaffee bekommen! Hmm, scheint, als müsste ich mich kürzer fassen als geplant. Aber wer rechnet auch damit, dass L. aufwacht, bloß weil man hier unschuldig E-Mails beantwortet. Wer wacht überhaupt von Tippgeräuschen auf? Immerhin sprechen wir hier von einer Computertastatur und nicht etwa von einer hackenden Oldschool Schreibmaschine. Nunja. Aber das nur am Rnde. Und hier der eigentliche Beitrag:

Das präsenteste Zitat in diesen Tagen in little Miss‘ Kopf stammt von Christopher Robin:

„Wenn die Erwachsenen Dich fragen, was Du gerade tust, dann sagst Du einfach: nichts. Und genau das tust Du dann auch.“

(„It means just going along, listening to all the thing’s you can’t hear, and not bothering“)

Ein großartiges Konzept.

:o)

Und zwischen dem Nichtstun wird gegessen und Hörspiel gehört. L. und little Miss haben den auditiven Gruselsektor für sich entdeckt. Toooll!

Aber am Freitag, da war ganz schön was los. Little Miss hat ja nach M’s Besuch mit sich gehadert, ob sie tatsächlich noch genug Energie aufbringen kann, um Geburtstag feiern zu gehen. Doch das lang ersehnte Telefonat mit S. hat sie motiviert :o) Das, und der Traum der vergangenen Nacht.

Little Miss macht sich also gegen 11 auf, zu ihrem ersten Besuch des Wirrs, ever. And: she likes it!

Zwar sind nicht alle da, die sich angekündigt hatten, aber die, die da sind, freuen sich. Und Börga sich auch: Es gibt Cider! Jej!

Und das Geburtstagskind gibt eine Runde Tequila aus. O-o. Doppel-o-o eigentlich, denn nachdem ihr klein-Brokkoli lauter Vorwürfe gemacht hat, weil sie „den treuen Spucki im Rinnsal der Agentur zurückließ“, kippt er seinen Tequila auch noch in ihr Glas. Und dabei dachte sie, er wolle nur anstoßen!

Little Miss trinkt also einen doppelten Tequila zu ihrem Cider. Was zur Folge hat, dass die eh schon aufregende Umgebung (Kitschtapete mit Vögelchen, Discokugellicht) sich auch noch zu drehen beginnt. Hui!

Und dann verabschieden sich klein-Brokkoli und französisch-M auch noch! Tzz! Da ist sie doch grade erst dabei, lustig zu werden! Und was ist eigentlich mit ihrem Traum? Hmm. Der bewahrheitet sich ein bisschen anders als angenommen.

Kurze Zeit später diskutiert little Miss nämlich angeregt mit St., der eigentlich aussieht, als würde er Marty heißen. „Der Mensch hat immer recht“ sagt er. „Und wenn ein Tier was falsch macht, also ein Pferd aushaut und wen trifft oder ein Hund wen beißt, dann muss es weg.“

Oi oi oi. So ein Unsinn. Wenn sich der Mensch nicht auf die Kommunikation mit dem Tier einlässt und berücksichtigt, dass eine andere Kreatur eine andere Sprache spricht, dann ist er selber schuld, wenn ihr mich fragt. Das ist das erste, was man in jeder besseren Hundeschule lernt: Nicht der Hund macht die Fehler, sondern Du.

Denn da rühmt sich der Mensch immer seiner ach so überragenden Intelligenz. Ja, dann soll er sie halt auch dazu einsetzen, umzudenken, sich in ein anderes Wesen reinversetzen, oder?!

Wenn ich mich hinter das Pferd stell, bin ich selber schuld, wenns mich trifft. Und wenn ich den knurrenden Hund unbedingt streicheln muss, tja, was hab ich denn erwartet, was passiert?

Das beeindruckt St. jetzt nicht besonders. Wahrscheinlich ist er zu betrunken. Oder zu abgelenkt vom vorigen Thema, little Miss hat nämlich von ihrem Leseeifer erzählt (schon 2 Bücher in diesem Jahr!). Naja, immerhin kennt er Sedaris.

Und grade als little Miss bleibenden Eindruck hinterlässt, verabschieden sich die anderen und es wird Zeit, Mantel und Tasche in näherer Nähe unterzubringen.

Aus irgendeinem Grund greift little Miss dabei in die Manteltasche – und muss feststellen, dass ihr Schlüssel verschwunden ist.

DAMN.

So fühlt sich das also an. So ein Scheiß! Genau das was man braucht, so gegen halb 4 morgens. Und der Schatz ist auf einer anderen Party und bestimmt nicht erreichbar. Das Hirn meldet Schockzustand und beginnt liebenswürdigerweise Horrorszenarien ablaufen zu lassen. Little Miss, halbverfroren auf den vereisten Stiegen vor L.s Haus. Und das arme Hündchen eingesperrt in ihrer Wohnung! Damn. Da ist sie gleich wieder nüchtern.

Und es zeigt sich, dass St. sie eben nicht kennt. „Vielleicht in der anderen Tasche, schau doch mal.“ Jaja, das würde sie vielleicht auch sagen. Aber damn, sie ist sie. Sie, die immer weiß, wo ihre Sachen sind. Sie, die noch nie, noch NIE ihren Schlüssel irgendwo angebaut hat. Damn.

Dann also wieder runter und suchen. Unten ist es laut, heiß und dunkel. Viele viele tanzende Menschen. Taschen und Jacken dort, wo vorher ihr Mantel gelegen ist. Damn. Kein Schlüssel.

Verzweifelt wendet little Miss sich an die Bartenderin. „Einen Schlüssel stiehlt niemand. Geldbörsen ja, aber Schlüssel nicht. Aber jetzt wirst ihn eh nicht finden. Kannst ja morgen anrufen.“

Morgen. Pah. Die gute Frau hat die Ruhe weg. Bis morgen liegt little Miss unter einer Zeitung im Schnee vor L’s Haus und man muss froh sein, wenn sie überhaupt noch einen Finger zum Telefonieren übrig hat. Damn.

Die Hoffnung fast aufgebend, sucht little Miss weiter. Aber der T.Dog hätte doch auf den Schlüssel aufpassen sollen. So war es doch gedacht, nicht, Püppchen?!

Und gerade, als sie das denkt, und sich nach der verzweifelten Suchaktion auf allen vieren am Boden wieder aufrichtet, entdeckt sie den T.Dog. Auf dem Tisch! Der Schlüssel hängt, ganz wie nach Plan, an der Kette an seinem Knochen.

RRRRRRRRRRRUMMS! fällt ihr ein Stein vom Herzen.

Danke, danke, danke, mein bestes Püppchen für den T.Dog!!!

Uff. Was für ein Schock. Marty ist gleich vom Sessel gefallen. Naja, vielleicht wars auch der Alkohol?

Egal. Erleichtert können wir den Abend nun fortsetzen. Auch wenn der Barkeeper oben ein Schuft ist und auch auf Börgas liebste Fragen und Ausführungen hin kein Bier mehr rausrücken will. Ist mir egal, sagt er, während er sein eingenommenes Geld zählt. Kapitalistischer Arsch, denkt Börga.

Wir gehen zur unteren Bar und holen noch ein Bier für Marty. Und während der wohl unfreundlichste Kellner der Welt seinen Gitterschranken zuzieht, sitzen wir oben allein auf den Bänken und albern rum. Allein ist gut. Der eine oder andere Bsuff leistet uns Gesellschaft. Aber das tut eigentlich nichts zur Sache.

Und eigentlich darf Börga gar nicht reden. Ist sie doch die nächste, die vor lauter Betrunkenheit unsanft auf dem Boden landet. Gut, vielleicht war Marty auch ein bisschen Schuld daran.

Und irgendwann schaut sie auf die Uhr. Da ist es dann 5. Und Zeit zu gehen. Thank God for the keys!!!

Marty ist ein bisschen traurig. Gern hätte er, dass little Miss mit zu ihm kommt. Aber nein, ist nicht. Und ausnahmsweise muss sie mal kein schlechtes Gewissen haben. Denn 1. hat sie ihm schon ganz am Anfang gesagt, dass sie einen Freund hat. Und 2., Himmel, bei den Ansichten? Der Mensch hat immer recht? Ä-ä. Is nicht. Denn der Mensch ist dem Irrtum Untertan, mein Guter. Ein Bussi und baba und fall net.

Schön war’s, aber heim geht sie eben lieber allein.

Die U-Bahn würde zwar schon fahren, aber die müde little Miss Unemployed ist dekadent und leistet sich ein Taxi.

Und geht nochmal Gassi. Und ins Bett. Hui, 6 Uhr morgens. Nice. Gut, dass sie den Schlüssel nicht verloren hat, denkt sie beim Einschlafen.

Als sie aufwacht, ist der Kater kaum zu spüren. Sie erledigt ihre Dinge und so gegen halb 4 meldet sich der Schatz.

Irgendwie sind wir heute nicht so ganz harmonisch. Aber es gibt leckere Pestonudeln und ein Hörspiel, da gehts dann wieder halbwegs. Und dann müssen wir uns beeilen. Die Schwester hat nämlich ins Kino geladen.

Jej, kitschig/teenromantischer Vampirfilm. Muss ich mehr sagen:

twilight-movie-poster

Wobei, gefallen tun ihr die Schauspieler ja schon. Und das Filmbild ist sehr ästhetisch. Erinnert auch nur manchmal an Diesel-Anzeigen oder Autowerbungen. Gut, die Story ist ein bisschen lahm. Doch mag sein, dass kleine Mädchen sich Vampire so romantisch vorstellen.

Apropos kleine Mädchen, ist Kristen Stewart eigentlich die neue Rory??

kristen-stewart2

alexis-bledel-gg02

Sehr ähnlicher Typ, oder? Das ist dann also der Typ Mädchen in den ’00ern. Da bin ich ganz allein draufgekommen. Oder stehts schon in den Seitenblicken?? Püppchen?

Aber weiter im Text. Die Schwester und little Miss haben den Spaß ihres Lebens im Kino.

Edward auf der großen Leinwand, dramatische Musik, Schlüsselszene, er schreit aufgebracht:

ICH BIN DEIN KILLER!!!

Börga zu Schwester: Ihr was? Ihr Kellner?

*bruuhaaaar*

Gut, vielleicht hätte man dabei sein müssen. Aber L., der dabei war, fands auch nicht lustig :o(

Entriss little Miss vielmehr seine Hand und zischte: Pssssscht!

Ihr wisst, was jetzt kommt:

NIE DARF MAN MAL EIN BISSCHEN SPASS HABEN!!!!

Tzz. Und trotzdem ist sie lieb. Denn nach dem Film gibts Cocktails. Yummy, Sex on the beach mit Cocktailkirsche. Ein völlig unterschätztes Abendessen.

Zurück zu Hause gibts noch ein Hörspiel, vor dem sich little Miss als sehr kleine little Miss mal ziemlich gefürchtet hat. Und jetzt? Peanuts. Um nicht zu sagen: Pumpernickel!

Und der Schatz geht des nächtens heim und schenkt little Miss 1 x richtig ausschlafen. Die kleine hungrige Nervbacke von Hund nimmt er nämlich mit :-} Nix mehr mit Pfotenattacke und freudigem Gewedel am Morgen. Nur Schlaf, Schlaf, Schlaf.

Und morgendliches Lesen, welch ein Luxus. Das neue Buch nämlich: Easter Parade. Me like it!

Tja, und dann am Abend noch mehr Gruselhörspiele, Backgammon mit sich selbst und lecker lecker Essen vom Chinamann.

Eigentlich sehr nett, dieses Nichtstun.

:o)

Permalink 2 Kommentare

*shorty*

Dezember 17, 2008 at 13:24 (Berlin, Film)

Heute nur ganz kurz, weil little Miss endlich – bei ihrem immerhin 4. Berlinbesuch – die Mauer anschauen geht.

Also: Sonntag ist nichts mehr passiert. Montag der obligatorische kleine Streit. Daraufhin getrennte Wege. Little Miss besichtigt mit L’s Mama den Verlag. Und bekommt Geschenke. Toooooll! Und einen Anruf und eine sms mit Jobangebot. Niiice!

Am Ostbahnhof besorgt sie ihre Rückfahrkarte. Ein Glück, dass sie das Europaangebot nutzen kann. Ein Pech, dass die deutsche Genauigkeit immer noch praktiziert wird und der Hund auch seine 20 Euronen kostet.

Dann treffen wir den Schatz wieder und feiern große Versöhnung mit Nudeln und der Erkenntnis, dass Creme fraîche und Creme legère nicht das gleiche ist.

Nach einem Hotdog für den schon wieder hungrigen Schatz und einem sehr aufwühlenden Gespräch treffen wir Tim und genießen einen völlig stressbefreiten Abend. Delicious!

Am nächsten Morgen sind wir ein bisserl zach und erledigen großteils Dinge im Kiez. Die Schwester wird sich (hoffentlich) freuen. Und N. auch  :o) Und auch ein etwas-mehr-als-1-Euro-Geschenk war drin.

Verbleiben 6 zu beschenkende Personen. Uff.

Gestärkt durch den vegetarischen Hotdog am Morgen alles schön erledigt. Blöd nur, dass das Wetter so deprimiert.

Dafür gehen wir am Abend, nach dem wahrscheinlich besten  vietnamesischen Salat ever,  in ein altes Kino, so richtig, wie man sich so etwas vorstellt, mit flackerndem Neonschild und Popcornverkauf und Kasse in einem.

Der Film, den wir uns anschauen, ist toll. Woody Allen, OmU, Vicky Cristina Barcelona.

Wundervoll! Schade nur, dass der wieder diesen „Ich will ein böses Mädchen sein“-Nerv reizt. Und die Drahtbürste gerade unauffindbar ist :o/

Aber definitiv sehenswert. Sehr leicht und locker erzählt, wunderbar getragen von der spanischen Musik …

Und Maria Elena ist einfach toll! Richtig gut schimpfen kann man offenbar nur auf Spanisch.

Nun gut, die Zeit drängt …

Lasst uns die Mauer ansehen gehen! Morgen schneit es vielleicht.

Viele Kissies von Eurer Missies :o)

Permalink Schreibe einen Kommentar

*discontinued model*

Dezember 9, 2008 at 18:10 (Film, Interpersonelles, Party)

Klar, wenn der Samstag schon so beginnt, muss man sich ganz schön anstrengen, um doch noch einen hübschen Tag daraus zu machen. Wenn einen der Schatz morgens annölt, warum man noch nicht Frühstück holen oder mit dem Hund rausgegangen ist, dann geht man eben heim. Und ist ein gutes Kind. Nimmt Mohnstriezerl und Brot für den störrischen Liebling mit. Und wartet, dass er endlich auftaucht. Dazwischen kann man auch locker nochmal einkaufen gehen und ihm einen exquisiten Nikolaus mitbringen, das dauert nämlich gute 4 Stunden, bis er dann doch kommt.

Und W. kommt auch. Und wir albern rum und L. kocht für uns – Seitan und Tofugeschnetzeltes mit Paprikasauce und Nudeln. Jej! Nur das Finnchen ist wieder sauer, weil es in seiner Welt alle auf seinen dummen Knochen abgesehen haben. Nunja.

Eigentlich ist heute Abend ja Party von den Ex-Schulkollegen. Aber irgendwie ist little Miss zaaaaach. Und der Schatz ruht sich wiedermal aus. Dafür darf little Miss S.s grantige Anrufe entgegennehmen. Ein zweifelhaftes Vergnügen. Mag sie gar nicht, erst nicht in die Pläne nicht eingeweiht werden und sich dann für ihre Nichteinhaltung rechtfertigen dürfen. Und dann fuckt sich der Schatz auch noch an, „sie solle ihre Entscheidungen nicht immer von ihm abhängig machen“. Äähm, das tut sie ja auch nicht. Eine Entscheidung ist abhänging von den Möglichkeiten, zwischen denen man sich entscheidet. Und die hätte sie halt gern gekannt. So!

Aber er ist grantig. Fuckt sie an und geht heim. Vielleicht überlegt sie sich ja noch, ob sie mitkommen will. Die Goa-Party ist heute Abend nämlich gar nicht so interessant, wie das Fest von Kollege M. Na dann.

Doch dann ruft er doch nochmal an und lenkt ein. Braver Bub! Und so gegen Mitternacht machen wir uns dann doch noch zu der Feier auf.

Oi, das ist schon wieder eine Kostümparty. Und schon wieder hat uns keiner was davon gesagt. Naja, macht ja nichts. Die Altbau-WG ist groß. Ungefähr 7 Menschen leben fix hier. Und ungefähr 70 sind zu Besuch. What a Party … !

Ziemliche freakiges Publikum. Ziemlich viele als Diven verkleidete Männer. Und achselhaarige Hippiemädels. Nunja. Börga sippt an ihrem Cola. Munterbleiben!

S. hat uns ja hängenlassen. Dafür ist Kollege M. da. Und schon reichlich betrunken. Und ein Mädchen namens Mauren flirtet mit dem Schatz. Grrr. Geht ja gar nicht! Schon wieder so eine: Naja, ich bin ja viel unterwegs, wohne noch nicht so lange hier, lass uns tanzen-Tante. Tzz. Mein Schatz, Finger weg! Und dann sekkiert sie uns auch noch dauernd mit Fenster auf/Fenster zu. Pff.

Überhaupt, Studenten-Altbau-WGs mit Hochbetten sind irgendwie sooo mainstream!!!

Naja. Dafür gibts vegetarisches / veganes Essen. Jej!

So gegen halb 3 läutet überraschenderweise das Telefon. Es ist … der Praktikant! Was sie so macht, wo sie grad ist. Er ist ja ganz in der Nähe. Na klar kommt er auf die Party …

Äääääääh …

Okay, langsam wirds zach. Sowohl die Party wie auch diese seltsamen Aktionen. Und – müssen sie jetzt tatsächlich auf den Praktikanten warten? Weil, eigentlich hat sie ja am Telefon gesagt, sie wisse nicht, ob sie noch länger bleibe.

Also warten wir vorerst, um uns dann doch fertigzumachen – und, wie könnte es anders sein – dem Praktikanten, der gerade zur Tür hereinkommt, in die Arme zu laufen. Ein kurze Unterhaltung auf dem enormen Schuhberg. Und ab nach Hause!

Tjaha, der nächste Tag hätte eigentlich ein ruhiger Sonntag werden sollen. Aber irgendwie wird da nichts draus. Wo ist Erwin, wenn man ihn braucht?!

Stattdessen kommt der Ami-Freund den Schatz abholen. Und als sie wiederkommen, kochen sie für little Miss. Viel Luft, wenig Nudel, Teil 2. Dafür mit 3 Sorten fettiger Pampe und dazu Tiefkühlgemüse. Doch auf den ersten Blicke sieht es – ohje – so aus, als würde es nicht für drei reichen. Auwei. Little Miss will schon die zweite Runde kochen, aber der Schatz überredet sie dann doch, erstmal anzufangen. Dazwischen kommt noch S’A, was ein bisserl blöd ist, weil sie grad mitten im Wäsche aufhängen ist. Aber, was solls. Wir haben ihn gern, er löst unsere Probleme :o)

Nach dem Essen geht L. stufenlos in den Ausruh-Modus über. Vielleicht will man heute ja wieder weggehen? Ähm, 4 days in a row? I don’t think so!

Irgendwann hat man genug von seltsam amüsierten Leuten. Und vor allem ist man irgendwann fed up mit den ganzen dummen Stories, Alter.

Andererseits, wie vermittelt man dem Ami-Freund jetzt, dass man gerne ein bisschen Zeit zu zweit verbringen täte, ohne unhöflich zu wirken? L. macht es sich da leicht. Legt sich auf die Couch, und tut, als würde er schlafen. Muss sich ja wie angekündigt „ausruhen“. Und little Miss darf sich wiedermal den Kasperl runterreißen. Jej.

Und dann ruft S. wieder an und meckert, wieso man L. eigentlich nie erreichen könne. Ääääh. Little Miss muss sich schon wieder für etwas rechtfertigen, das sie nicht verschuldet hat. Grmpf. Machts euch doch euren Scheiß untereinander aus, wie wärs?

Na egal. S. möchte gern zum sonntäglichen Chai-trinken. Hmm, mal lieber nichts versprechen, aber darüber nachdenken. Vorher haben wir nämlich noch etwas vor. Auf die Empfehlung hin Neununddreißigneunzig schauen nämlich. Und hey, es ist zwar lange her, dass sie das Buch gelesen hat, aber so weit sie sich erinnert, war es selbstmitleidiger, überzogener, langweiliger Crap, der nicht unbedingt durch besonders schöne Sprache überzeugte. Mag sein, dass das an der Übersetzung gelegen hat.

Aber dafür ist der Film eigentlich gar nicht so schlecht. Auch wenn die Synchronsprecher nerven, so sind doch einige tolle Momente zu verzeichnen. Wenn ein Werber (Achtung: Spoiler!) zum Beispiel fast an einer OD Koks abkratzt und sich plötzlich als Partikelchen in der Ursuppe des Uterus wiederfindet – und sein ungeborenes Baby streckt die Hand nach ihm aus :o)

Oder wenn er sich mit seinen Freunden ein lustiges Smiley reinpfeift und plötzlich ist alles bunt und comicartig. Also, von den Effekten her durchaus ein sehenswerter Film.

Aber naja, das Ende, das Ende.

Variante eins ist vielleicht realistisch, aber irgendwie reicht das nicht. Immerhin ist es ein Film. Wer will da schon etwas Realistisches sehen? Ende Nummer zwei dagegen ist kitschig und beschissen. Unrealistisch, aber leider auch unglaubwürdig. Nunja, immerhin hat man damit den Kreis geschlossen und der Film beginnt da, wo er anfängt.

Trotzdem – wie lange dauert so ein Happy End denn? Wie lange, bis sich Sophie zum ersten Mal darüber aufregt, dass er die ganze Zeit kokst und sich nicht um den Gschropp kümmert? Ach. Bloß nicht aufregen.

Nach dem Film schlafen wir ein und wechseln nach der Gassirunde um 4 – klassisch – ins Bett über.

Der Montag steht im Zeichen des Spielens. Jej, so ein Feiertag rockt! Immer schön abwechselnd spielen. Und der Schatz ist lieb und geht Gassi und holt ihr eine Apfeltasche. Mmmmm!

Dafür kommt er später nicht mit zum zweiten Adventtee bei der Schwester.

Die Eltern kommen little Miss holen, damit sie den Fernseher für die Schwester nicht mit der Straßenbahn rumkutschieren muss. Und der Schatz bleibt bei ihr zuhaus, um sich um das Hündchen zu kümmern. Zu 6t oder 7t wärs auch ganz schön eng in der schwesterlichen Küche!

Und dann gibt es Nikolaus-Geschenke von der Mutti. Worüber soll sich little Miss in diesem Jahr freuen?

*) Eine Kerze, die Mama selbst mit einem Nikolaus beklebt hat. (er trägt Orangen, deswegen ist er nichts für die Schwester. Die mag keine Orangen)

*) Ein goldener Becher, in den man die Kerze stellen kann. Mit Goldglitzer.

*) Ein kleines Döschen mit Pflastern drin (ääähm, little Miss und ihre Pflasterallergie?)

*) Eine nach Orangen riechende Bodylotion. (Die Schwester mag keine Orangen! Ähm – und little Miss mag keine Bodylotion. Egal.)

*) Eine einzelne Schokobanane. (Und little Miss mag Schokobananen noch nicht mal! Die Schwester hat den Schmunzelnikolo bekommen. Unfair!)

*) Eine Tafel Schokolade aus der Schweiz. (Essts as schnell! Die Schweizer haben die im Sommer schon mitgebracht! –> valid through 12/08. Jej! Stressschokolade!)

*) Ein Pfeiferl vom Frauennotruf. (Little Miss muss an Mittermeier denken. Wie war das nochmal – mitten im Meer erschallt plötzlich ein leises Pfeifen … Naja. Aber ganz ehrlich – da wird man vergewaltigt und nur deshalb gerettet, weil man gepfiffen hat? Däh? Was ist das überhaupt für ein Nikolaus-Geschenk?! Dann schon lieber: Voll auf die Nüsse!)

*) Einen revolutionären orangen Putzhandschuh. „Das Putztuch der Zukunft“. (Die Schwester maaag aber doch kein Orange! Muss ich mehr sagen?? Das kommt davon, wenn man die Mutti nie einlädt weil „nicht aufgeräumt ist“.)

*) Ein Paar Socken, auf denen der Weihnachtsmann drauf ist und „Ho, Ho, Ho“ sagt.

*) 3 Karotten-Mandel-Muffins.

*) Ein 10-Euro-Gutschein vom Bipa.

*) 2 kitschige Weihnachtsfensterbilder. (das will ich! das will ich! Neeeeein, nicht das mit dem ollen Weihnachtsmann! Iff will den Engel! Gib her!)

Hmmm. Hätte es nur die Socken gegeben, wär alles gut gegangen. Aber Mutti muss ja immer Anti-Geschenke machen. Pah, dafür will die Schwester den ollen Mix/Pürierstab, den little Miss schon im letzten Jahr dankend abgelehnt hat, auch nicht haben. Und Mutti ist darob ganz durcheinander. „Wos dua i da hiatz mit dem?“

Tja, so ist das mit crappy Geschenken. Man bleibt darauf sitzen :op

Little Miss hat ja ganz andere Sorgen. Der Schatz hat gesagt, sie müsse hungrig bleiben und dürfe mit der Familie nichts essen, damit man später miteinander die gemeinsame Nahrungsaufnahme zelebrieren könne. O-kay. Und einen ihrer Muffins würde er bestimmt auch gerne kosten. Also begnügt sie sich eben mit einem und darbt die ganze Feier hindurch. Hunger, Hunger!

So gegen 10 machen wir uns wieder auf den Weg heim. Little Miss hat mit ihrer Unzufriedenheit mit dem Nikolaus nicht hinter dem Berg gehalten. Deshalb steckt ihr die Mutti beim Aussteigen missmutig 10 Euro zu. Für Schokolade! :o)

Blöd nur, dass sie ihren Schatz nicht erreicht hat. Weil eigentlich war ja ausgemacht, dass sie ihn anruft, damit man einen Essensplan ins Auge fassen kann. Der wird doch nicht die ganze Zeit dagessen und gespielt haben? Der hat doch gesagt, er muss heim sein Handy holen!

Doch – genau das. Als little Miss heimkommt, sitzt L. immer noch vor dem Computer. Der radioaktive Staub hat ihn dermaßen abgelenkt, dass er natürlich weder heimgegangen ist, noch den Hund gefüttert oder ausgeführt hat.

7 Stunden and no Gassi! Poor little dog!

Dafür gibt es jetzt aber Schimpfer! Weil, ganz ehrlich, sich vor der Familienfeier drücken und dann faul sein? Und für so jemandem hebt man die tollen Muffins auf – eh hat man so wenig?! Und so einen Hunger! Grrrr!

Da geht er dann doch. Und little Miss bestellt von einem neuen Chinesen. Die Videothek hat zu und WallE ist bei der letzten Löschaktion mit draufgegangen, also schauen wir Roseanne zum lecker Chinafutter. Aber sein Krampussackerl bekommt L. heute nicht! Gibts ja nur für brave Kinder.

Stattdessen geben wir uns nochmal die fünf Freunde im Hörspiel. Und ärgern uns so dermaßem darüber, dass wir nicht nur auf ??? umsteigen, sondern auch noch auf die Idee kommen, künftig eigene Hörspiele zu schreiben, wenn uns wieder einmal langweilig wird. Jej! Little Miss Future-Unemployed braucht schließlich Beschäftigung!

Apropos Future-Unemployed: Als sie nach diesem Marathon-4-Tage-Wochenende Dienstagmorgen vom Handywecker aus den Träumen gerissen wird, findet sie’s blöd. Jetzt hat sie schon so schön geübt. Können wir nicht schon anfangen mit dem Arbeitslossein? Hmpf. Überhaupt, da fällt ihr der ganze Krempel wieder ein. Klein-Brokkoli, der ihre Briefe schreibt, wo sie damals im Sommer doch so viel an dem Konzept gemacht hat. Und bis nach Portugal hat sie Nachricht bekommen, dass die Präse so super gelaufen ist. Und jetzt, ein halbes Jahr später? Die Idee halbtot und das was sie noch machen wollen CRAP. Nunja. Und N., der ihre anderen Briefe schreibt. Und besser! sagt er zumindest. Und ♀A., die einfach wen anderen ihren Job machen lässt. *grrr* Und ihr nicht zuhört. Und ♂A., der seit diesem Freitag auch keine Motivation mehr ist. Alls doof! Wie soll man sich denn da aufraffen, zur Arbeit zu gehen?

Sie schafft es dann aber doch. Zwar nicht überpünktlich, aber doch vor 10. Und alles löst sich in Wohlgefallen auf.

Wird sie ja doch noch gebraucht und geliebt! Ist sie ja doch nicht gar so ein Auslaufmodell, sondern eher ein „Jetzt nur noch kurze Zeit“-Special. :o)

Anyway, als sie da morgens beim Frühstück sitzt, fällt ihr eine Textzeile ein. Kann man ja auch so betrachten, diese ganze Arbeitslosigkeit:

Oh god release!pressure an pain mek me freeze
Seeed Gimme some sunshine and peace
Just a little break please, from that dreadful disease
Release Nowadays pressure increase

Das ist gut. Das ist catchy. Und weil auch das Lied dazu prima und mitreißend ist – shakt jetzt eine Runde mit mir, Mädelz!
(Richtig shaken, los los, weg vom Rechner, hier gibts eh nix zu sehen! Auf Play drücken und gemma gehtscho!!!)

Permalink Schreibe einen Kommentar

*harmony*

November 24, 2008 at 09:52 (Film, Karma)

Um dem ganzen positiven Austausch die Krone aufzusetzen, bekommt die Göttin des Glücks freitags auch noch lecker Essen geschenkt. Niiiiice!

Und sie weiß, was sie tun muss, um den guten Vibe am Flowen zu halten: Geschenktes soll man teilen.

Was A. noch verschmäht, freut Ami-Freund und L.

Und little Miss wirft sich zum genau richtigen Zeitpunkt in die kuschelige Wintermontur.

Die Kristallflocke am Schal macht das Theme-Outfit komplett und als kleines Flauscheschäfchen begrüßt sie den ersten Schnee! Juchee!

Kalt ist es halt. Deswegen pfeifen wir auch auf die Party am Abend und geben uns stattdessen:

The Onion Movie!

Dumm-Fun, aber unterhaltsam. Mein Favorit ist ja The Armed Gunman. Der rockt.

Der Samstag ist mal wieder praktisch unexistent, da little Miss ihn im Träumeland verbringt.

Dann gibts Farfalle in Tomatensauce und ein weiteres Highlight der Kinogeschichte.

You Don’t Mess With The Zohan

Überraschend lustig. Besonders das „Nononononono“, das wir zusammen mit dem Akzent gerne übernehmen.

Und dann wechseln wir Location. Und gehen schlafen.

Am Sonntag feiern wir ein griechisches Frühstück mit Olivenbrot und Schafkäse, schrammen haarscharf an der gegenseitigen Langeweile vorbei, schrauben den Computer auf, retten den Chip, entdecken und genießen Zitronengraskäse ;o) probieren die neue Pizzeria aus und machen einen Ausflug zur Videothek.

Eigentlich sollte uns Das Waisenhaus so richtig das Fürchten lehren, aber das prominente Sackgesicht am Cover verspricht mehr, als es tatsächlich hält. Taucht es doch nur in einer – zugegeben, etwas grauslichen -Szene auf. Und das Ende, tja, zollt zwar seinen Tribut an Peter Pan (*gähn*), tut aber nicht wirklich etwas für Angst und Furcht.

Na gut, eines muss man ihm zugute halten. Es ist hübsch gemacht und hinterlässt eine gethrillte Stimmung, besonders, wenn man gleich danach ins dunkle Badezimmer geht. Aber das wars auch schon.

Es war ne tolle Geschichte, ich mochte bloß das Ende nicht.

Viel thrillender hätt ichs ja gefunden, wenn Achtung:Spoiler sie als einzige gedacht hätte, dass ihr Sohn noch lebt und ihn ganz erfreut zum Vater bringt. Nur um dann festzustellen, dass sie eine zunehmend vermodernde Leiche an ihr Herz drückt. Aber das wär dann keine runde Geschichte mehr, oder?

Man sollte doch meinen, in all der Zeit hätte er sich lautstark bemerkbar machen müssen. Aber, das ist halt so im Film. Da klopft man einmal kurz und das wars dann.

Naja, was will man verlangen, bei der Kritik „der beste Film seit The Others“ – ich fand ja auch The Others nicht sonderlich berauschend. Aber ich find ja auch Nicole Kidman zum Kotzen. Da sieht man schon lieber Belén Rueda zu.

Na dann, meine Süßen, schöne Woche!

(meine wird jedenfalls hübsch, beginnt sie doch mit einem verschlafenen: I love you, Honeybunny …)

;o)

Permalink Schreibe einen Kommentar