*what’s it called?*

Dezember 14, 2011 at 18:28 (schlauer ins bett!, Unnützes Wissen)

Ein sehr hübsches Fundstück für die Serie MSAASIB:

25 Everday Things You Never Thought Had Names

Auch nach der Sprachbarriere noch hübsch: Presshülse und Finne/Pinne.

Meine persönliches Favorites:

Gelegentlich leide ich unter Obdormition.

Und auch Dysania ist kein Fremdwort für mich.

Früher war die Welt noch grün. Zumindest hab ich das mal gehört –> Mondegreen

Petrichor: nicht etwa ein Gesangsverein, sondern der Geruch des Regens

Purlicue: Was für ein süßes Wort!

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*world day of …*

Dezember 12, 2011 at 15:43 (schlauer ins bett!, Unnützes Wissen)

Wer ein Auge auf den letzten Sonntag im Jänner geworfen hat — nix da, da is schon internationaler Lepratag. *harhar* Zum Trost werden Weltknuddeltag und Welttag der Jogginghose aus praktischen Gründen gleich auf einmal gefeiert. Und der Weltlachtag vertreibt die Sorgen des anstehenden Muttertags. Mama lächelt zwar ein bisschen sauer, aber das liegt daran, dass der Tag des Lärms auf den Tag der gewaltfreien Erziehung fällt. Aber sie ist guter Hoffnung, spätestens am internationalen Tag der Inkontinenz kann sie sich von alten Zwängen lösen. Oder sie am 22. Oktober ganz bewusst feiern, da ist nämlich T-t-t-ag des Stotterns.
Am 5. September wäre ein Aspirin in Reichweite gut, da ist Deutscher Kopfschmerz-Tag. Und wer am 19. September den „Sprich-wie-ein-Pirat-Tag“ feiert, hat 2 Tage später, am Weltalzheimertag, sicher schon alle harr-harr-Witze vergessen. Weltalzheimertage gibt es übrigens gleich mehrere. Aber warum das so ist, schreib ich jetz nicht, das wäre zu aufgelegt. Ich werde mich auch nicht dazu äußern, dass der Weltdarmtag fast 2 Wochen vor dem Welttoilettentag, der gleichzeitig der deutsche Suppen-Tag ist, begangen wird. Oder dass direkt auf den internationalen Tag der Stimme der internationale Tag gegen Lärm folgt. Obwohl mir da ein heiseres Witzchen auf der Zunge läge. Da wunder ich mich schon lieber, wieso die Unicef den 8. Dezember zum Kinder-Fernsehtag erklärt.

Einleuchtend ist dagegen, dass der Welttag der geistigen Gesundheit zusammen mit dem internationalen Tag der seelischen Gesundheit am selben Tag wie der internationale Tag zur Verhinderung von Naturkatastrophen gefeiert wird. Ich sag nur: Wer bei klarem Verstand ist, schützt die Umwelt … sonst geht es uns bald allen dreckig.

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*discovery*

August 21, 2011 at 13:36 (Literatur, schlauer ins bett!)

Also, geklaut oder nicht, mit einem hat Helene Hegemann wirklich recht. Axolotl sind süß! Und vielleicht will ich auch eins.

Auch von der Charakteristik her fällt es mir ziemlich leicht, mich mit diesem Schnuckelchen zu identifizieren. Klingt irgendwie wie eine Mischung aus Peter Pan und Superman:

„Eine Besonderheit, die Axolotl etwa mit dem Grottenolm und manchen anderen sogenannten obligat pädomorphen Amphibien gemeinsam haben, ist, dass sie nie richtig erwachsen werden, sondern ihr gesamtes Leben im kiemenatmenden Larvenstadium unter Wasser verbringen „

„Axolotl verfügen über die Fähigkeit, Gliedmaßen, Organe und sogar Teile des Gehirns und Herzens wiederherzustellen.[3] Die Regenerate sind in der Regel keine Verkrüppelungen, sondern vollständig und funktionstüchtig.“

Sehr süß!

Das Buch war alles in allem wie ein einziger Rausch. Ich finde, diese Sache, dass Mifti nie wirklich was nahegeht, hat Frau Hegemann gut hingekriegt. Trotzdem kann ich es kaum erwarten, „Strobo“ (von Airen), aus dem sie ja angeblich so viel abgeschrieben hat, in die Finger zu bekommen und zu vergleichen.

Wie kann man Dinge, die einem jungen Mann im Technoparadies Berlin passieren, so geschickt einfügen, dass man sie für die Erlebnisse einer 16-jährigen Schitzotante hält? Ich bin gespannt.

Und gleichzeitig frag ich mich, ob „Axolotl Roadkill“ nur deswegen so viel Aufmerksamkeit bekommen hat, weil die Autorin so jung ist und aus diesem kulturellen Umfeld stammt. Es ist weniger eine Geschichte als ein kurzer, riskierter Blick in den Abgrund.

Die Sache ist, das Buch verwandelt einen für eine Zeitlang in Mifti. Oft hat man wirklich keine Ahnung, was gerade passiert, wer da redet und wie zur Hölle man eigentlich dahingekommen ist.

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*goatey*

Juni 21, 2011 at 22:33 (schlauer ins bett!)

Aus der Serie MSAASIB, die heutige Lektion:

Ziegen können auf Bäume klettern!

Wer’s nicht glaubt siehe da: 

Mein Mister und ich hatten heute jedenfalls Spaß in Pötzleinsdorf. (Spaß ist, wenn man nachher so richtig nach Ziege riecht!)

Was für ein stoischer Gesichtsausdruck! Schaut drein wie ein arrogantes Ziegenmodel ;o)

Vor allem ist uns wieder einmal vor Augen geführt worden, woher der Kinnbart seinen englischen Namen hat:

Und nachdem wir uns eine Weile gut unterhalten hatten …


… wurde uns der Abend ganz besonders versüßt:


*aaaw* so schön, es ist beinahe — beinahe! — kitschig.

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*msaasib*

Juni 16, 2011 at 21:53 (Literatur, schlauer ins bett!)

Start einer neuen Reihe! Ich nenne sie: Man Soll Am Abend Schlauer Ins Bett.

Durch die Lektüre eines englischen Buches habe ich heute folgende neue Vokabeln gelernt:

sinister: dunkel, unheilvoll (oder med. „links“ — ist das die Eselsbrücke, aus welcher Richtung die schwarze Katze nicht kommen darf?)

to thwart: behindern, vereiteln, verhindern

vulture: (Aas)Geier

ineffable: unaussprechlich

Hm, dunkel, verhindern, Geier, unaussprechlich —  jetzt wollt ihr bestimmt alle wissen, was das für ein Unheil verkündendes Buch ist, eh? Ein Tipp: Es ist nicht Harry Potter.

Stay tuned, I will post it in my leseliste on the right soon. ;o)

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