*words*of*comfort*

März 19, 2012 at 12:53 (Sprachspaß)

Eigentlich war ich ganz unschuldig auf der Suche nach Synonymen für Entschädigung, Trost etc. Während mir das (analoge) Synonymwörterbuch viele brauchbare Alternativen vorschlägt, ist das digitale doch ein wenig einschlägig gefärbt … 

Andererseits, kann man es ihm verdenken? Das Synonymwörterbuch wohnt mit vielen grandiosen Wälzern der Weltliteratur in meinem Bücherregal. http://www.wie-sagt-man-noch.de dagegen ist im Internet zu Hause … und wir alle wissen, was da noch alles herumkreucht und -fleucht. Was lernen wir daraus? Nicht die Dosis, das Umfeld macht das Gift!

Permalink Schreibe einen Kommentar

*open office* — *open fun* #3

April 25, 2011 at 14:16 (Sprachspaß)

Aufgrund einer verwechselten Version muss ich leider immer noch auf meinen Duden Korrektor warten.

Und, worauf die letzten Posts untrüglich schließen lassen, eine Menge arbeiten.

Ein Glück, dass mich das Open Office Rechtschreibprogramm weiterhin so gut unterhält.

Nicht im Wörterbuch: Roaming

Vorschlag: Flamingo?

Ob jemand bei T-Mobile wohl davon inspiriert wurde??

Permalink Schreibe einen Kommentar

*open office* – *open fun*#2

April 21, 2011 at 17:09 (Sprachspaß)

Irgendwie ist es ja doch süß, das Rechtschreibprogramm, in seiner ganzen Technikfeindlichkeit.

Statt „Smartphones“ schlägt es mir heute nämlich „Smaragdgrünes?“ vor.

Eh. Fast.

Ach, wie wird mir unsere Zusammenarbeit fehlen! NOT.

Permalink Schreibe einen Kommentar

*open office* — *open fun*

April 19, 2011 at 18:54 (Sprachspaß)

Und wieder sehne ich mich nach dem Duden Korrektor für Open Office. Schlägt mir doch das vorinstallierte Rechtschreibprogramm vor:

„Mobbingopfer“ ersetzen durch „Eisenklopfer“

I mean: WTF???

Permalink Schreibe einen Kommentar

*fetched*

März 30, 2009 at 14:11 (Interpersonelles, Party, Sprachspaß, Werbewelt)

Freitag

Den Freitag verbringen little Miss und L. mit „Spanisch für Dummies“. Fun!

Ihr neues Lieblingswort ist donde.

Und am Abend gehts ab ins Wirr. Unterwegs trifft sie MJ, der in der Jury gesessen hat und grad auf dem Weg zur Preisverleihung ist. Wenig Gold dieses Jahr. Macht nix, little Miss hat eh keine Karte. Und wie sich später herausstellt, musste man für den Alkohol sogar bezahlen. Pah! Könnsesichbehalten.

Der einzige Nachteil – natürlich sind alle Kreativen auf der Gala und nicht im Wirr.

Macht aber nix, little Miss macht sich mit 2 Cider und den Kontaktmädchens einen netten Abend.

Beschließt aber dann doch, noch öffentlich heimzufahren und sich das Geld für ein Taxi zu sparen.

Sie sitzt in der U-Bahn und gondelt einem ruhigen Ausgleich des Abends mit Gassigehen und lesen entgegen.

Doch dann kommt alles ganz anders …

Ein junger Mann mit blondem Spitzbart, Geheimratsecken zwischen hellen Stoppeln und DocMartens steigt ein. Er trägt einen Ohrring.

Und dann sieht er little Miss.

Und die gefällt ihm anscheinend, denn er schaut ganz verblüfft und gar nicht mehr weg.

Little Miss macht das ein bisserl nervös.

Sie trägt nämlich immer noch einen Hauch von Chlor-Odeur aus dem Schwimmbad. Und fühlt sich alsa Ganza nicht besonders frisch. Und dann guckt der da so.

Hmm, wegschauen ist aber auch feige. Also schaut sie zurück. Was ihn wiederum bemüßigt, ihr freundlich zuzunicken und sich auf den Platz ihr gegenüber zu setzen.

Hallo.

Und plötzlich … geht little Miss mit einem Wildfremden ins Latte Grande. Er nimmt vor dem Reingehen noch schnell einen Schluck aus dem Jameson-Whiskey-Flachmann.

Sie bestellt Apfelsaft. (man weiß ja nicht, wie das hier wird. Besser nicht noch mehr trinken).

Dann wirds aber doch ganz nett.

Sie kann sogar aufs Klo gehen, ohne dass er heimlich mit ihren Sachen abhaut. :o)

Ein 27-jähriger Pazifist, Vegetarier, Mettler, Maschinenbauschlosser (durch die Krise bald arbeitslos, das kennen wir doch von wo), und vom Land. Gesunde Vorsicht vor Hunden, Ex-Wiener, unglücklicher Raucher. Gelegentlicher Besucher von Goa-Parties. Kabarettfan. Biertrinker.

Nur leider kein großer Anbeter der deutschen Sprache. So sagt er für „blöd gsagt“ nämlich „dumm rausgedrückt“ und das geht ja bitte gar nicht …

Trotzdem überlegen wir nachdem das LG um 2 zumacht, wohin es weitergeht.

Nach einem absoluten Kürzestbesuch in einer dieser abscheulichen Krocher-Gürteldiscos (genau bis zur Gaderobe – und rückwärts wieder raus) landen wir im Babu. Dort ist die Musik zwar auch nicht besser, aber wenigstens ist oben nicht viel los.

Doch das hier ist nunmal eine Cocktailbar. Und was trinkt little Miss in Cocktailbars? Rüschtüsch.

V. lädt sie also auf einen Long Island Ice Tea ein, was zur Folge hat, dass ihre Aufmerksamkeit rapide abnimmt und sie sich eher den Geschehnissen unten am Gürtel widmet als dem Gespräch. Merke: Setze little Miss Tipsy nicht neben das große Panoramafenster, wenn Du willst, dass sie Dir zuhört.

Ist aber auch zu spannend da draußen. Eine polizeiliche Amtshandlung und ein pantomimisches Schlussmachen gibt es da zu beobachten. Fun! Kommt da etwa das Gemeindebaukind wieder durch?

Anyway. Little Miss überlegt kurz, wie das  jetzt weitergehen soll, als das Babu um 4 zumacht.

V. will mit zu ihr kommen. Sie denkt an L. This must be love.

Und sagt: gute Nacht. Gutes Mädchen.

Also bekommt sie eine Telefonnummer und steigt in den Nachtbus. Müde.

Es ist schon halb 5. Eine 5-stündige Verzögerung des Heimwegs. Na, auch nicht schlecht.

Kaum angekommen steigt ein großer, sehr gut aufgelegter junger Mann mit ihr aus dem Nachtbus.

Noch einer? denkt sie sich. Dabei ist sie doch schon so müde. Er geht gleichauf mit ihr und grinst sie an. Da muss sie auch irgendwie grinsen. Und das freut ihn! Anscheinend ist er ziemlich betrunken.

„Das is so org, ich pack’s nicht“ meint er und lacht.

„Was denn?“ fragt little Miss.

„Die Vögel!“ ruft er. „Die Vögel singen in Wien! Ist das nicht unpackbar?“

Er lacht wieder.

Und es stimmt. Der Sonnenaufgang deutet sich langsam an und ringsum, von all den Bäumen, die die leergefegte Straße säumen, ertönt ein vielstimmiges Morgenkonzert.

Schön ist das!

Ch., so heißt der gutgelaunte Mann, wohnt nur ein paar Straßen weiter. Also wackeln sie gemeinsam zu little Miss, holen den Hund und machen eine hübsche Morgengassirunde im aufgehenden Sonnenschein.

Nice!

Ch. ist wirklich ziemlich betrunken, aber sehr lustig dabei. Mitten im Gehen hält er plötzlich inne und schaut little Miss genauer an.

„Na sowas, Du bist ja hübsch!“ sagt er.

Das kennen wir zwar schon, aber es freut  das Herz trotzdem.

Little Miss bringt den betrunkenen Mann nichtsdestotrotz nach Hause und bekommt gleich noch eine Telefonnummer. „Wir gehen mal auf ein Eis!“ sagt Ch., der sich allerdings schon in 2 Minuten nicht mehr an ihren Namen erinnern wird.

:o}

Macht aber nix.

Die Nachbarin schaut ob des Lärms in aller Frühe ganz grantig aus dem Fenster. Also wünscht little Miss Ch. eine angenehme „Nacht“ruhe und wackelt mit ihrem Springinsfeld-Hündchen zu ihr nach Hause.

Wo sie um 6, also gut 6 Stunden nach ihrem eigentlichen Aufbruch, erschöpft ins Bettchen fällt.

Mit einem verdammt guten Gefühl.

Samstag

Das gute Gefühl ist immer noch da, als sie aufwacht. Sie ist trotz einiger Angebote ein seeehr braves Mädchen gewesen und hat sich genau so verhalten, wie man es von einer liierten little Miss erwarten darf. Brav, brav.

Und zum Beweis, dass sie gut daran tut, an ihrem Schatz festzuhalten, kommt L. ihr zur Rettung und bringt Frühstück mit. Niiiice! Little Miss ist ja bereits in Erwartung des Dienstags kontaktlinsenlos.

Trotzdem ist eine kleine sonnige Hofrunde mit dem Hündchen drin. Sonnenschein, grüne Wiese, lächelnder Hund – eine tolle Kombi!

Nur schade, dass sie an diesem wundervollen Frühlingstag viel zu müde ist, um noch groß irgendwas zu machen.

Nur schnell einkaufen und dann mit L. auf der Couch bei „Mörder ohne Gesicht“ chillen.

Backcamembert und spätnächtlicher Besuch von den niedlichen Gesichtern. Und wieder ab ins Bett.

Sonntag

Es regnet. Little Miss revanchiert sich für den Frühstücksbotendienst und tappt halbblind durch das scheußlich nasse Wetter, um L. mit Brot, Semmeln und Milch zu verwöhnen.

Sie gewinnt beide Backgammon-Partien (jej, jej!).

Aus Ermangelung anderer Zutaten werden simple Bratkartoffeln gemacht. Dann weiter in The Eyre Affair. Nochmal Besuch.

Und dann schauen wir 9 1/2 Wochen. L. gefällts nicht und little Miss ist halb blind. Muss also beizeiten mal nachgeholt werden.

Bis dahin  konzentrieren wir uns allerdings auf unsere Spanish-Lessons.

Und haben einen Mordsspaß bis 3 Uhr morgens …

Dónde esta el restaurante? Esta aquí!

Fun!

Und heute?

Montag

Little Miss bastelt an Bewerbungen Wave 2. Der angekündige Job, den mancher bereits abgeschrieben hat, war dann wohl M’s Politikarbeit. Auch wenn das Treffen nicht zustande gekommen ist.

Anyway, little Miss ist amüsiert von ihrem Wochenende. Ist nämlich schon komisch. Manchmal macht man sich schick, schminkt sich, donnert sich auf und alles – und trotzdem nimmt niemand Notiz von einem.

Und dann setzt man sich einmal gammelig und nach Chlor müffelnd in die U-Bahn (repsektive den Nachtbus) und kommt gleich mit 2 Telefonnummern heim.

:o) Nice!

Heute steht noch mehr Besuch, eine Essenseinladung und ein Hunde-Date an. So stay tuned for more incredible reports!

Und: Badet nicht zu lange. Besonders, wenn ihr kein rettendes Liblühobä in der Nähe habt …

Permalink Schreibe einen Kommentar

Halbe Liebe in E-Moll

Januar 9, 2009 at 15:35 (Sprachspaß, Werbewelt)

Gestern war hübsch. Little Miss geht mit Kolleginnen M. und L. essen. In ein Restaurant, in dem man sich Rohzutaten aussuchen kann und der Koch macht dann vor Deinen Augen eine Sauce draus. Boah! Außerdem gibt es ein „All can you eat“-Buffet – es ist also alles essbar. Und ein Teil davon ist Süßkram. Sehr süß, denn man kann mit der Zange einzelne Gummibärchen aus einem Schälchen und einzelne Mignonschnitten von einem Tellerchen nehmen. Schnuckig! Und auch Kollege M. freut sich, weil man ihm einen Lebkuchenstern mitbringt.

Neben leckerem Essen hält der Tag im weiteren Verlauf auch ein kniffliges Texträtsel bereit. Börga macht Korrekturen an einem Folder und entdeckt plötzlich folgende Frage:

Wurde versucht ein Folgetermin zu vereinbaren?

Hmm. Klingt richtig? Ist aber falsch! Im Kopf ersetzt man den „Folgetermin“ gerne durch „ein weiteres Treffen“. Das Treffen, sächlich. Klar. Aber „der Termin“? Männlich! „etw. vereinbaren“ verlangt dann aber den 4. Fall. „Wen“ oder „was“ vereinbart man? Einen Termin! Richtig muss es also heißen:

Wurde versucht, einen Folgetermin zu vereinbaren?

Klingt komisch, oder? Aber das sind so die Probleme des Textmädchens. Schreibt man etwas richtig hin, woraufhin Otto Normalleser drüber stolpert und meint, es wäre falsch? Oder schreibt man es entgegen dem besseren Wissen falsch hin, um den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen? Schwierig, schwierig. Ich bin ja für das Richtige. Soll Otto Normaldödel ruhig auch mal ein bisschen über die Grammatik seiner Muttersprache nachdenken.

Der restliche Tag wird auch hübsch. Little Miss und L. sehen sich nach 2 getrennten Nächten endlich wieder. Little Miss legt also das Buch weg, das sie grad ganz begeistert zu lesen begonnen hat (Matt Beaumont – E-Mail an alle) und hüpft „Sommer, Palmen, Sonnenschein“ summend in die Küche. Dort macht sie dem armen kranken Schätzchen Broccolicreme-Suppe (die aus dem Packerl gar nicht so gut schmeckt) und Vogerlsalat und Spaghetti mit aufgestrecktem roten Pesto. Yummy! Und nach dem Essen und dem obligatorischen Hörspiel schnappen wir uns die Klampfen und legen los. Bis spät in die Nacht spielen wir zusammen. „Zu spät“ und „Westerland“ und „Ignorama“ und auch „Sonne, Palmen, Sonnenschein“ und den tollen Griffwechsel in „Rebell“.

Aber am schönsten findet Börga den halben Lovesong. Und das, obwohl sie Rod gar nicht so gerne mag. Aber hey, das spielst Du, freust Dich über den einfach zu greifenden Wechsel (Em, Em7, Em6, Em, C, D) und plötzlich fühlst Du, mit wie viel Inbrunst dieses Lied geschrieben wurde. Wie mächtig die Melodie und der Text ist. Mitreißend. Berührend. Wundervoll. Leidenschaftlich.

Ich muss sofort nach Haus zu meiner Gitarre!!!

Naja, ein bisschen hält sie noch aus. Obwohl sie bei jedem Buchstaben, den sie mit links tippt, ans Spielen erinnert wird. Ihre Fingerkuppen sind jetzt nämlich taub. Damit sie nicht mehr so schmerzempfindlich sind, sterben als erstes die Nerven ab.

Witzig, eigentlich. Wenn man lange spielt, tuts nicht mehr weh. Und wenn man lang genug spielt, nicht mal mehr am Herzen. Das ist doch der Plan, oder?

Aber, hört einfach mal zu …
und habt ein schönes Wochenende!

Permalink Schreibe einen Kommentar