*resigned*

März 1, 2012 at 12:59 (Uncategorized)

2012 ist irgendwie scheiße.

Hab den ersten Kater des Jahres und es hat sich überhaupt nicht ausgezahlt.

Investiere meine Zeit in Arbeit, die meinen Prinzipien widerspricht.

Aber angesichts der täglich wachsenden Masse an Vollidioten da draußen, ist das auch schon egal.

Btw: Cybermobbing sucks.

„Jagdszenen aus Niederbayern“ haben leider nichts an ihrer Aktualität eingebüßt.

Nur heißt das Dorf heute Social Media.

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*counting*blessings*

Dezember 31, 2011 at 18:28 (Uncategorized)

50 Bücher gelesen, 5 weitere on hold, 2 angelesen – keine schlechte Bilanz! ;o)

Generell ein gutes Jahr.

Viele Gelegenheiten, zu beweisen wer man ist.

Sich verabschiedet, for good.

Das Jahr, als der Küchentisch aus der Wand brach.

Als sie endlich einmal Nein sagte.

Und zu etwas ganz anderem Ja.

Zum ersten Mal Auto gefahren, zum ersten Mal Paris, zum ersten Mal Hamburg.

Geld gemacht, Geld gegeben.

Geläuterte Mutter Teresa genannt.

Im Sommer schwimmen vor der Arbeit.

Eis essen und mit dem Liebsten am Donaukanal sitzen.

Die Große Freiheit sehen und Madeleine auf dem Weg nach Nicaragua unterstützen.

Nach 11 Jahren, einem ganzen Leben, ein Wiedersehen.

Sich den Ängsten gestellt.

Aber doch nicht nach Rumänien gefahren.

Gespürt, wie Freundschaften lose wurden.

Neue Bande in andere geknüpft.

Gescheitert, und gescheiter geworden.

Ein kleines Häschen am Arm gehabt.

Und eine Babykatze in der Hand.

Ziegen gestreichelt und im Freibad gewesen.

Einen Regenbogen gesehen.

Einen Regenschirm geschenkt bekommen.

In Paris den Sternen so nah.

Mit einer heiligen Scherbe in der Tasche, Grand Marnier auf den Lippen.

Eine Tanzszene, wie gewollt konträr gecastet.

Bunte Plastiklöffelchen und ein Becher Eis, wehende Anzugschöße in den engen Straßen der Innenstadt.

Stundenlange Glaubensdiskussionen am Telefon.

40 Honorarnoten.

Neue Kleider.

Von einem kleinen Mädchen umarmt worden.

Zum ersten Mal in Disneyland.

Gleich 2 Mal im freien Fall.

Gelobt worden.

Und Dank bekommen.

Oh dear, what a year …

Boom Shiva, schana tova 2012!

 

 

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*what’s it called?*

Dezember 14, 2011 at 18:28 (schlauer ins bett!, Unnützes Wissen)

Ein sehr hübsches Fundstück für die Serie MSAASIB:

25 Everday Things You Never Thought Had Names

Auch nach der Sprachbarriere noch hübsch: Presshülse und Finne/Pinne.

Meine persönliches Favorites:

Gelegentlich leide ich unter Obdormition.

Und auch Dysania ist kein Fremdwort für mich.

Früher war die Welt noch grün. Zumindest hab ich das mal gehört –> Mondegreen

Petrichor: nicht etwa ein Gesangsverein, sondern der Geruch des Regens

Purlicue: Was für ein süßes Wort!

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*world day of …*

Dezember 12, 2011 at 15:43 (schlauer ins bett!, Unnützes Wissen)

Wer ein Auge auf den letzten Sonntag im Jänner geworfen hat — nix da, da is schon internationaler Lepratag. *harhar* Zum Trost werden Weltknuddeltag und Welttag der Jogginghose aus praktischen Gründen gleich auf einmal gefeiert. Und der Weltlachtag vertreibt die Sorgen des anstehenden Muttertags. Mama lächelt zwar ein bisschen sauer, aber das liegt daran, dass der Tag des Lärms auf den Tag der gewaltfreien Erziehung fällt. Aber sie ist guter Hoffnung, spätestens am internationalen Tag der Inkontinenz kann sie sich von alten Zwängen lösen. Oder sie am 22. Oktober ganz bewusst feiern, da ist nämlich T-t-t-ag des Stotterns.
Am 5. September wäre ein Aspirin in Reichweite gut, da ist Deutscher Kopfschmerz-Tag. Und wer am 19. September den „Sprich-wie-ein-Pirat-Tag“ feiert, hat 2 Tage später, am Weltalzheimertag, sicher schon alle harr-harr-Witze vergessen. Weltalzheimertage gibt es übrigens gleich mehrere. Aber warum das so ist, schreib ich jetz nicht, das wäre zu aufgelegt. Ich werde mich auch nicht dazu äußern, dass der Weltdarmtag fast 2 Wochen vor dem Welttoilettentag, der gleichzeitig der deutsche Suppen-Tag ist, begangen wird. Oder dass direkt auf den internationalen Tag der Stimme der internationale Tag gegen Lärm folgt. Obwohl mir da ein heiseres Witzchen auf der Zunge läge. Da wunder ich mich schon lieber, wieso die Unicef den 8. Dezember zum Kinder-Fernsehtag erklärt.

Einleuchtend ist dagegen, dass der Welttag der geistigen Gesundheit zusammen mit dem internationalen Tag der seelischen Gesundheit am selben Tag wie der internationale Tag zur Verhinderung von Naturkatastrophen gefeiert wird. Ich sag nur: Wer bei klarem Verstand ist, schützt die Umwelt … sonst geht es uns bald allen dreckig.

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*second*chances*

Dezember 7, 2011 at 19:40 (Literatur)

Nicht immer bekommt man sie, die zweite Chance. Ich zum Beispiel bekomme keine bei Mister Licht und Ton. Nur einen saftigen Kratzer ins Ego. Nunja.

Dafür vergeb ich welche. Zweite Chancen jetzt, nicht Kratzer. Daniel Glattauer und Elfriede Hammerl bekommen je eine. Bedankt euch bei der Bücherei, Kinder.

Und bitte, da haben wir auch schon das Stichwort.

Frau Hammerl schreibt über Kinder. Und Familien.

„Müde bin ich, Känguru“ hab ich ja eher nach dem Titel ausgesucht. Hm. Parteiisch und bitterböse, sprach der Klappentext.

Irgendwie fad, sagte ich nach der gesamten Lektüre.

Dennoch bekommt Hammerl die zweite Chance. Beim letzten Büchereibesuch nehm‘ ich „Hotel Mama“ mit. Soll mir ja keiner nachsagen, dass ich mir ein vorschnelles Urteil bilde.

Und was passiert?

Babybonus, Doris Knecht und das freundschaftlich/familiäre Umfeld haben mir die Sache mit dem Nachwuchs schmackhaft gemacht.

Doch nach der Hammerlschen Lektüre will ich keine Kinder mehr. Zumindest nicht so bald.

Die zweite zweite Chance bekommt dann der Glattauer.

Wir erinnern uns, „Alle 7 Wellen“ fand ich ja nicht so bueno.

Nichtsdestotrotz, ein echter first timer: Der Klappentext auf „Der Weihnachtshund“ liest sich GUT.

Und deshalb kommt er mit nach Haus. Und: Gefällt mir, soweit ich halt bis jetzt bin. 17. Dezember von 24 gesamt.

Da sind die Dialoge witzig, die Traumata unterhaltsam und die weibliche Hauptdarstellerin – Gott sei’s gedankt! – nicht so unfassbar nervtötend wie eine gewisse Emmi Rothner. Sondern irgendwie sehr süß mit ihrer postpubertären Elternflucht.

Bisschen bemängeln muss ich natürlich. Also, ich weiß ja nicht, ob Herr Glattauer selbst mal einen Hund hatte. Aber so etwas Lethargisches wie Kurt, gibt es das echt? Ich will mir ja nicht anmaßen, über alle Hunde der Welt Bescheid zu wissen, nur weil ich ein überdrehtes Energiebündel zu Hause habe. Immerhin gibt es ja auch Hunde, die ihr Futter stundenlang rumstehen lassen, während meiner in knapp 10 Sekunden den kompletten Napfinhalt inhaliert hat. Aber eines lass‘ ich mir echt nicht einreden. Nämlich — bildlich gesprochen — auf der einen Seite über Kurt zu schreiben: „Er hielt dem Druck nicht stand und zog in die andere Richtung. Er wollte wieder nach Hause. Ihm war kalt. Es war nass. Die Drahthaare heizten nicht ordentlich.“ Und dann auf der nächsten Seite: „Als sie sich umdrehte, lag der Hund noch immer auf dem Platz, an dem die Übergabe stattgefunden hatte.“

Gibt es tatsächlich Hunde, die sich, wenn sie frieren und ihren spärlich wärmenden Pelz verwünschen, dann auch noch in den Schnee legen?? Also, meiner hätt das nie gemacht. Der setzt sich noch nicht mal hin, wenn der Boden nass ist, sondern geht maximal pro forma in die Hocke.

Also, zuerst ist Kurt, entgegen seiner Natur, sehr agil und zieht tatsächlich an der Leine Richtung heim. Und dann liegt er plötzlich im Schnee, steht auch auf Aufforderung hin nicht auf und kümmert sich nicht im Geringsten um sein Herrchen, das inzwischen weggeht (nach Hause, ins Warme vermutlich!) …? Also, das kann ich irgendwie nicht ganz glauben. So erschöpft kann doch ein Hund gar nicht sein.

Andere Sachen dagegen fnde ich sehr gelungen. Beispiel:

„An solchen Tagen unternahm man hundert Anläufe sich einzubilden, dass man es gut erwischt hatte, dass alles in Ordnung sei, dass man sich nicht beklagen dürfe. Das war das Allerschlimmste an solchen Tagen: Sie ödeten einen ununterbrochen an, vom Zeitpunkt des unseligen Aufwachens bis zur rettenden Umklammerung des Kopfpolsters in der darauf folgenden Nacht, und man durfte sich nicht beklagen, denn man hatte es gut erwischt.“

Jaa, sowas gefällt mir. Und ist um Welten besser als das Nordwinddebakel.

Ich weiß schon, ihr meine Pappenheimer, die ihr mich gut kennt, denkt jetzt: Ach, Mädchen, warte mal ab, wie Dir das Ende gefällt. Wetten, da gibt’s wieder was zu bekritteln? Du bist doch nie zufrieden!

Aber das stimmt so nicht ganz. So sehr ich mich üblicherweise über offene Enden beschwere, bei der „Glasglocke“ zum Beispiel fand ich den ungewissen Ausgang überhaupt nicht schlimm. Las und staunte über mich selbst.

Im Gegenteil, es ist irgendwie faszinierend, dass es genau an der Schwelle endet. Esther geht durch die Tür und bis ans Ende aller Zeit ist offen, ob sie nun gehen darf oder nicht. Das ist doch ein perfektes Ende. Stark in seiner Symbolik. Gelungen.

Bei „Tschick“ hat mich ja vor allem so aufgeregt, dass Herr Herrndorf extra so viele Handlungsstränge aufwirft und dann nicht darauf eingeht. Wozu muss er Tatjana unbedingt ein Treffen vorschlagen lassen, wenn man als Leser dann gar nicht dabei sein darf?

Esther Greenwood dagegen, die hat abgeschlossen mit der Welt. Da gibt es keine offenen Enden, nichts, dem sie sich noch einmal zuwenden müsste, weil noch nicht alles gesagt worden wäre. Die morbide Schönheit der Endgültigkeit.

(Ich könnte den Artikel an dieser Stelle natürlich beenden. Das wäre ein verdammt guter Moment. Aber ich muss noch was …)

… sagen. Normalerweise denk ich mir das immer nur nachts, wenn ich so gegen halb 2 mit offenen Augen im Bett liege und auf den Schlaf warte. Da denke ich dann drüber nach, wie ich meine laienhafte Literaturkritik auf meinem schmählich vernachlässigten Blog in Worte fassen könnte. Ist ja schon wieder Tage her, dass man mit dem Coelho durch ist.

Also: „Brida“ war irgendwie nett, aber irgendwie hats mich auch kalt gelassen. Das lag vielleicht an den vielen christlichen Elementen, die mich eher abschrecken. Hexen, oder magische Frauen, wie ich sie von Marion Zimmer Bradley kenne, folgen der Mondtradition, okay, aber sie finden die Jungfrau Maria nicht besonders anbetungswürdig. Große Mutter, ja. Demütige, weinende, jungfräuliche Maria? Nein. Is irgendwie nicht meins. Und dann das ganze Gerede von dem „Anderen Teil“, also, ich weiß nicht. Der einzig überraschende Moment war Magier meets Lorens. Aber das wars auch schon. Spirituell hat mich Brida also nicht unbedingt „viere ghaut“.

Gleich im Anschluss hab ich mir dann die „11 Minuten“ vorgenommen. Als Konträrprogramm sozusagen. Und interessant, eine Szene, die Bridas Mutter beschreibt, ist einer Episode in „11 Minuten“ doch sehr ähnlich. Und alles ganz nett und so, eine Frau sucht ihren Weg, eine Frau möchte sich der Liebe verweigern und stattdessen ihre Ziele verfolgen … alles gut und schön. Und dann: das Ende. (Achtung, Spoiler!) Flughafen, verliebter Mann, ein Strauß Rosen. Und natürlich sagt sie Ja. WÜRG. Dafür hab ich sie jetzt aber nicht ein ganzes Buch lang für ihre Zähigkeit und ihren starken Willen bewundert. Dammit. Bei der erstbesten Gelegenheit ist der Mann mit den Rosen dann doch wichtiger als all ihre eigenen Ziele.

Bäääh.

Jaja, man kann sagen, die Liebe siegt über alles.

Not!

Und: Is ja nicht so, dass Dich der gute Coelho nicht vorgewarnt hätte. Die Geschichte beginnt mit „Es war einmal“ und ist ein „modernes Märchen“. Da muss man ja quasi mit einem Happy End rechnen. Was allerdings happy ist, ist Auslegungssache.

Anyway, Herr Coelho sagt auch, dass er seine Bücher hauptsächlich für sich selbst schreibt. Dieses internationale Millionenpublikum, das liest ja im Grunde nur still mit.

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*artistic*sense*

November 16, 2011 at 16:05 (Hörbuch)

Nick Hornby und das Universum haben’s wieder gut gemacht. Hab nämlich „Nipplejesus“ als Hörbuch zugespielt bekommen. (Ein Hoch auf die Bücherei!)

Ein bisschen sauer bin ich zwar, weil mir beim stundenlangen Durchschlendern des Louvre eine ähnliche Idee für eine kleine Episode in meinem Roman gekommen ist. Aber im Grunde macht das nichts.

Zum Hörbuch: Ein ehemaliger Türsteher, der mit Kunst bislang überhaupt nichts am Hut hatte, beginnt einen neuen Job. In einem Museum soll er ein kontroverses Kunstwerk bewachen. Auf den ersten Blick: Jesus, mit schmerzverzerrtem Gesicht am Kreuz. Bei näherem Hinsehen: Alle Bildpunkte aus Nippeln, die jemand in mühevoller Kleinarbeit aus Pornoheften ausgeschnitten hat.

Geil, oder? Was für eine Idee!

Bei einem Mann hätten alle noch „perverser Wichser“ gedacht. Doch das Werk stammt von einer Frau … und Tag für Tag steigt die Begeisterung des ehemaligen Rausschmeißers für das Bild — und damit sein Wunsch, es gegen alles und jeden zu verteidigen. Die personifizierte Bigotterie — ein entrüsteter Pfarrer — ist nur der Anfang …

Diesmal ist auch das Ende nett. Bei einer Kurzgeschichte zwar sehr viel einfacher als bei einem Roman, aber wir wollen mal nicht so sein und freuen uns einfach mal, dass es nix zu meckern gibt.

Sehr schön auch, dass die Künstlerin ihr Bild nicht so wirklich erklärt. Ich hab 2 Theorien dazu:

Theorie 1: Everything looks perfect from far away. Je näher man der Religion kommt, umso eher muss man erkennen, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Und dass sich selbst hinter dem armen leidenden J-sus üble Machenschaften verbergen, die die Kirche selbst nach außen hin nicht gutheißen würde.

Theorie 2: Pornographie bringt den sterbenden Jesus zum Weinen.

;o)

Sehr gelungen auch das Werbeplakat für die Theateraufführung!

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*primality*

Oktober 28, 2011 at 18:36 (Literatur)

Heute mal wieder ein bisschen Literatur.

Paolo Giordano — Die Einsamkeit der Primzahlen

Italiens meistverkauftes Buch im Jahr 2008, er mit 26 der  jüngste Preisträger in der über 60-jährigen Geschichte des wichtigsten Literaturpreises Italiens, des Premio Strega. (*möff* hör ich die Schwester unken).

Und ja, es ist deprimierender Stoff … nur ein Tag, der das ganze restliche Leben bestimmt. Und ja, es ist unglaublich, wie er selbst diesen schweren Stoff beschreibt. Aber *seufz* ich muss schon wieder nörgeln, weil ich es hasse, wenn mich Autoren mit lauter offenen Fragen zurücklassen. (das hab ich hier, glaub ich, schon mal erwähnt.)

Jaa, ja, ich weiß, das ist doch schön, wenn man sich seine eigenen Gedanken dazu machen kann, bla bla.

Mich nervt’s halt. Als Autor ist man seiner Leserschaft ein paar Antworten schuldig — meine Meinung. Sonst braucht man ja gar nicht erst anzufangen …

Aber ich bin schon still. Ein paar Stellen sind ja wirklich sehr schön … und die will ich euch nicht vorenthalten.

„Für Mattia waren sie beide, Alice und er, genau dies, Primzahlzwillinge, allein und verloren, sich nahe, aber doch nicht nahe genug, um sich wirklich berühren zu können.“

„Sie lächelten nicht und blickten in verschiedene Richtungen, als sie das Zimmer betraten, doch sie hielten einander fest an den Händen, und so war es, als flössen ihre Körper durch die sich berührenden Arme und Finger unablässig ineinander über.“

„Er hätte ihr gern gesagt, dass er lernte, weil er dabei allein sein konnte, weil alle Dinge, die man lernte, bereits tot, kalt und durchgekaut waren. Er häte ihr gern gesagt, dass die Seiten der Schulbücher alle die gleiche Temperatur hatten, dass sie einem Zeit ließen, sich zu entscheiden, dass sie einem nie wehtaten und man selbst ihnen auch nichts antun konnte. Doch er schwieg.“

„Während er sich von ihr mitreißen ließ, glitten seine Füße lautlos über den Fußboden, und seine Narben lagen verborgen und beschützt in ihrer Hand.“

„Jeden Mittwoch kratzte er diese Rinne um einige Bruchteile von Millimetern tiefer aus, aber sein ganzes Leben würde nicht reichen, um den Durchbruch zur anderen Seite zu schaffen.“

„Mittlerweile hatte er es verstanden: Entscheidungen wurden innerhalb weniger Sekunden getroffen, und in der übrigen Zeit schlug man sich mit den Folgen herum.“

„Mittlerweile fühlte sie sich auch gebunden an diesen Ort, hing an ihm mit einer Hartnäckigkeit, mit der man sich nur an Dinge klammert, die einem wehtun.“

///

Ich kann über das Ende eigentlich gar nicht viel sagen. Die Seiten werden weniger und weniger und man liest schneller und schneller … es muss doch passieren, es muss doch gesagt, muss doch aufgelöst werden … so verbissen liest man, dass man im Grunde gar nicht mitbekommt, was da eigentlich passiert. Es ist nicht stark genug, wirkt eher irgendwie hingebogen, und plötzlich ist die letzte Seite erreicht. Und du sitzt da mit deinen losen Enden und denkst nur: WTF? Meint er das ernst? Einfach vorbei? … Enttäuschend.

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Dabei: Als Jungschriftsteller erfolgreich UND gut aussehend, wie soll man diesen Mann mögen?! *fg*

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Ich bin gespannt, wie mir der Film gefallen wird. Immerhin sind die Katzen dieser Welt in diesem Fall relativ sicher …

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Und, Achtung, Themenwechsel: Finally gibt es News zum Tod von Amy Winehouse. 3 bottles of Vodka, … oh my!

Da bin ich ja irgendwie froh, dass mein Magen sich auf das Resoluteste zur Wehr setzen würde, allein schon beim Versuch, ihn derart zu vergiften.

Dennoch: Three Bottles of Vodka wäre ein großartiger Titel für einen Amy Winehouse Tribute Song …!

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*hope*

Oktober 12, 2011 at 10:38 (Hörbuch, Lebenslektionen, Literatur)

Immer wenn Du denkst, es geht nicht mehr, … fällt Dir ein, wie viele Bücher es da draußen gibt, die Du unbedingt noch lesen willst! ;o)

Btw: Krimi-Hörspiele sind toll!

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*unpleasant*

Oktober 3, 2011 at 13:22 (Uncategorized)

Wenn ich schon im übertragenen Sinne kein Stück vom Kuchen mehr bekommen soll, dann schnapp ich mir doch wenigstens das letzte reale. *mömpf*

So.

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*kick-off*

September 29, 2011 at 15:32 (Uncategorized)

Nach Wochen der procrastination bin ich so gelangweilt von all meinen Zeitfressern Zeitvertreiben im Internet, dass ich aus lauter Langeweile doch tatsächlich anfange zu arbeiten.

Und wow, ich hab schon einen ganzen Absatz geschrieben und bin mächtig stolz auf mich.

So stolz, dass ich mich sofort auf wordpress einloggen mus, um zu bloggen und aller Welt davon zu berichten. yay yay yay!

Ups.

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